Abgase als vermeidbarer Risikofakto

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In Städten fahren oft nur 20 Prozent mit dem Auto, trotzdem bestimmen sie den Verkehr. Foto: dpa

Barcelona – ck. Der Zusammenhang von Asthma-Erkrankungen und Luftverschmutzung durch Autoverkehr und Industrie sind Inhalt einer Studie, die im „European Respiratory Journal“ veröffentlicht wurde. Dass 9.000 Menschen in Spanien frühzeitig sterben, weil sie erhöhten Werten bei Feinstaub und Rußpartikeln ausgesetzt sind (CBN 1.859), ist nicht nur Statistik und ließe sich zumindest zum Teil vermeiden. „Die Studie bestätigt, dass Emissionen nicht nur die Symptome bei Asthma verschlimmern, sondern die Krankheit verursachen, und benennt damit einen vermeidbaren Risikofaktor“, so Marina Blanco von der Sociedad Española de Neumología.
Unter Beteiligung des Instituto de Salud Global in Barcelona wurden für „Outdoor Air Pollution and the Burden of Childhood Asthma across Europe“ Daten 18 europäischer Länder und die Häufigkeit von Asthma bei 63 Millionen Minderjährigen ausgewertet. Das Augenmerk richtet sich auf Kinder und Jugendliche, weil die besonders gefährdet sind, erklärt der Co-Autor der Studie und Epidemiologe, Mark Nieuwenhuijsen.

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