Begnadigung für Invasoren

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Die Arruís aus der Sierra de Espuña gelten als eine invasive Art. Fotos: CSN-Archiv/dpa

Madrid – sk. Invasive Arten sieht die spanische Regierung in der iberischen Flora und Fauna nicht gerne. Meistens führen Menschen diese fremden Exemplare in heimische Gefilde ein und richten oft großen Schaden an, da sie sich mangels natürlicher Feinde oft schnell vermehren und autochtone Arten verdrängen. Deshalb die Grundregel: Invasive Arten sollen nicht gezüchtet und bei Fang getötet werden.
Doch die Volkspartei möchte gerne Ausnahmen von der Regel einführen. Meist nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen. Etwa bei der Regenbogenforelle und dem Karpfen. Tausende Fischer werfen auch in Spanien ihre Angeln nach den Speisefischen aus. Und der Rote Amerikanische Sumpfkrebs wird im Guadalquivir-Gebiet gerne gefangen. Die Jagd auf das ursprünglich aus Nordafrika stammende Arruí-Mähnenschaf lockt in Murcia viele Jäger auf die Pirsch.

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