Der tiefe Fall des Mario Conde

0
652
Mario Conde bei einer Buchvorstellung 2009. Foto: dpa

Er war der Shootingstar der spanischen Unternehmerschaft und Liebling der Massen in den 80er Jahren: Mit gerade einmal 39 Jahren schaffte es Mario Conde 1987 als Präsident an die Spitze der Banco Español de Crédito (Banesto). So populär war Conde damals, dass ihn die Madrider Uni Complutense noch im gleichen Jahr den Ehrendoktorwürde verlieh. Conde befand sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere.
Um so tiefer war der Fall, der ihn 1993 ereilen sollte. Die Banco de España stellte fest, dass in der Banesto-Bilanz ein Loch von 2,7 Milliarden Euro klaffte. Conde versuchte noch, einer Intervention der Zentralbank zuvorzukommen und Banesto an eine US-Großbank zu verscherbeln, doch der Deal kam nicht zustande. Banesto wurde verstaatlicht und später von der Großbank Santander geschluckt.

Mehr in der Printausgabe

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.