Ein schadenbringendes Geflecht

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Luis Pineda, Gründer und Chef von Ausbanc, bei seiner Verhaftung am 15. April in Madrid. Foto: dpa

Madrid – ck. Neben dem Präsidenten der Pseudogewerkschaft „Manos Limpias“ ist vergangene Woche auch der Chef der Bankenorganisation Ausbanc, Luis Pineda Salido, verhaftet worden. Wie eng die beiden offensichtlich kriminellen Vereinigungen zusammenarbeiteten und wie weit ihr Netz aus Erpressungen und Betrug reichte, wird nach und nach aufgedeckt.
Pinedas Organisation erpresste Banken und Sparkassen mit der Drohung, sie zu verklagen, wenn sie nicht zahlten oder Werbeverträge und Versicherungen mit Pineda abschlossen. Nachdem eine als Verbraucherschutz von Bankkunden registrierte Firma Pinedas vor Gericht nicht mehr zugelassen wurde, tat er sich mit „Manos Limpias“ zusammen und schaltete die in Uruguay gegründete Organisation „Causa Común“ für seine Zwecke vor Gericht ein. Ein trojanisches Pferd sozusagen.

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