Ein junger Mann mit asiatischen Zügen besucht mit Mundschutz die Sagrada Familia. Foto: dpa

Erste Sperrzone

Madrid - dpa. Erstmals nach Ausbruch der Coronavirus-Krise ist in Spanien ein Gebiet zur Sperrzone e...

Madrid - dpa. Erstmals nach Ausbruch der Coronavirus-Krise ist in Spanien ein Gebiet zur Sperrzone erklärt worden. Die insgesamt knapp 70.000 Einwohner der katalanischen Nachbargemeinden Igualada, Vilanova del Camí, Santa Margarida de Montbui und Òdena dürfen das Sperrgebiet rund 60 Kilometer nordwestlich von Barcelona seit Donnerstagabend nicht mehr verlassen. Diese Maßnahme gelte zunächst für 14 Tage, teilte die katalanische Regionalregierung mit. Die Polizei überwacht den amtlichen Angaben zufolge die Einhaltung der Quarantäne. Ihre Häuser dürfen die Menschen aber verlassen. In dem betroffenen Gebiet war die Zahl der Infektionsfälle am Donnerstag innerhalb weniger Stunden von 20 auf 58 geklettert. Drei Menschen, die mit dem Covid-19-Erreger SARS-CoV-2 infiziert waren, kamen im Krankenhaus von Igualada bereits ums Leben.  

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