Esperanza gibt ein Beispiel

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Die Ex-Ministerin Esperanza Aguirre, eine der einflussreichsten Figuren in der konservativen Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy, hat aufgrund der Korruptionsskandale in der PP ihren Rücktritt als Parteichefin in der Region Madrid erklärt. Sie selbst sei in keine Affäre verwickelt und habe keine Schmiergelder kassiert, sagte die 64-Jährige am Sonntag in Madrid. „Aber ich übernehme die politische Verantwortung.“
Aguirre war spanische Bildungsministerin (1996-1999), Präsidentin des Senats (1999-2002) und Chefin der Regionalregierung von Madrid (2003-2012). Seit 2004 war sie Vorsitzende der Volkspartei in Madrid. Bei der Kommunalwahl 2015 wollte sie Bürgermeisterin der Hauptstadt werden, verlor jedoch gegen Manuela Carmena vom Podemos-Ableger Ahora Madrid. Die Regionalregierung hatte Aguirre nach dem sogenannten Tamayazo durch zwei PSOE-Überläufer und Neuwahlen übernommen. Dass die Überläufer mit Immobiliengeschäften gelockt wurden, konnte nicht nachgewiesen werden.
Bisweilen brachte Aguirre Farbe durch ihr eigenwilliges Verhalten auf die politische Bühne. Dazu gehörte auch ein Verkehrsdelikt, das mit Fahrerflucht und Einstellung des Verfahrens endete.

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