Das Feuer auf der „Oleg Naydenov“ brach am 11. April 2015 aus, drei Tage später sank der Trawler. Foto: dpa

Hohe Kosten für Schiffsuntergang

So verheerend wie bei dem Untergang des Tankers „Prestige“ vor der Nordatlantikküste waren die Umwel...

So verheerend wie bei dem Untergang des Tankers „Prestige“ vor der Nordatlantikküste waren die Umweltschäden durch das Sinken des russischen Fischtrawlers „Oleg Naydenov“ vor den Kanarischen Inseln nicht. Die Ölpest hielt sich damals in Grenzen. Am 11. April war auf dem Trawler im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria ein Feuer ausgebrochen. Das Schiff war aufgetankt, die Flammen konnten nicht gelöscht werden. Die 79 Besatzungsmitglieder wurden von Bord gebracht und der Trawler – wie die „Prestige“ 2002 – aufs offene Meer hinausgezogen. Dort sank das Schiff in der Nacht zum 14. April bis in 2.700 Meter Tiefe. 1.400 Tonnen Dieseltreibstoff begannen, aus verschiedenen Lecks hervorzutreten. Der spanische Seenotrettungsdienst musste internationale Experten bemühen, um den Rumpf zu versiegeln und den Treibstoff kontrolliert abzupumpen. Die Zeitung „El País“ berichtet nun, dass die Kosten sich auf 43,6 Millionen Euro belaufen hätten.

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