Humanitäre Hilfe bleibt aus

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Auch an der Brücke Simón Bolívar zwischen Kolumbien und Venezuela gab es dutzende Verletzte. Foto: dpa

Madrid/Caracas – cg. In mehreren Städten Spaniens forderten am vergangenen Samstag etliche Menschen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro dazu auf, Hilfsgüter in das südamerikanische Land zu lassen. Besonders zahlreich wurden die Demonstrationen in Madrid und Barcelona besucht, die Aktivisten sammelten außerdem Lebensmittel und Medikamente für die Sendung von Hilfsgütern nach Venezuela.
Am selben Tag eskalierte die Situation in Venezuela: Etliche Konvois mit humanitärer Hilfe scheiterten beim Versuch der Einreise über kolumbianische und brasilianische Grenzen sowie auf dem Seeweg, einige der Transporter gerieten in Brand. An den geschlossenen Grenzübergängen kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Zivilisten, die den Konvois die Einreise ermöglichen wollten, und regierungstreuen Streitkräften. Offizielle Angaben über die Zahl der Toten und Verletzten gehen weit auseinander, die UN vermeldete zuletzt vier Tote und mehr als 300 Verletzte.

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