Juana Rivas neben Francisca Granados vom Frauenzentrum der Stadt Maracena Ende Juli. Foto: EFE

„Ich tue nichts Unrechtes“

Das Verfassungsgericht (TC) hat im Fall Juana Rivas am Mittwoch ein zweites Mal entschieden und dies...

Das Verfassungsgericht (TC) hat im Fall Juana Rivas am Mittwoch ein zweites Mal entschieden und diesmal abschlägig. Die Frau muss ihre Kinder dem Vater in Italien übergeben. Die Fristen seien abgelaufen, so das Gericht. Bei der ersten Anrufung hatte das Gericht erklärt, andere Rechtswege wären nicht ausgeschöpft. Am Montag hatten Demonstrationen in 15 Städten Spaniens stattgefunden, um Juana Rivas zu unterstützen. In Granada wurde dabei ein Brief verlesen, den die Mutter ihren Unterstützern zukommen ließ. Rivas ist seit dem 26. Juli mit ihren drei- und elfjährigen Kindern untergetaucht. Seit dem 8. August wird sie mit Haftbefehl gesucht. Sie schreibt in dem Brief, sie habe nichts Unrechtes getan, sie verstecke sich, weil Justizirrtümer geklärt werden müssen. Wenn sie ihre Kinder wirklich, wie das Gericht in Granada beschlossen habe, dem Vater in Italien überlassen müsse, liefen ihre Kinder Gefahr, so die Mutter.

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