Ob das zentrale Zwischenlager in Villar de Cañas jemals Wirklichkeit wird, steht in den Sternen. Foto: EFE

Jedem sein eigenes Zwischenlager

Der Bau des Atommüll-Zwischenlagers in Villar de Cañas (Cuenca) ist von der Regionalregierung von Ka...

Der Bau des Atommüll-Zwischenlagers in Villar de Cañas (Cuenca) ist von der Regionalregierung von Kastilien- La Mancha blockiert worden. Zu groß sind die Bedenken in Sachen Umweltschutz. Über 20 Prozent der Elektrizität stammen in Spanien aus Atomkraftwerken. Solange es kein zentrales Zwischenlager gibt, haben die einzelnen Anlagen begonnen, eigene Zwischenlager zu errichten. So erhielt das Atomkraftwerk Almaraz in Cáceres vergangene Woche die Genehmigung für ein Zwischenlager (ATI). Die beiden Becken, in denen die gebrauchten Brennstäbe bislang gelagert werden, sind voraussichtlich 2018 und 2021 ausgelastet. Wie schon zuvor hat auch diesmal die Genehmigung für Unmut mit Portugal gesorgt. Die Grenze zum Nachbarland ist nur 100 Kilometer entfernt. Die spanische Umweltministerin Isabel García Tejerina und der portugiesische Kollege João Matos Fernandes werden sich im Januar treffen, um über die Sicherheit zu beraten.

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