Der Präsident der Bischofskonferenz, Ricardo Blázquez (r), verlässt Papst Franziskus. Foto dpa

Kirche kritisiert Missbrauch

Madrid - dpa. Die katholische Kirche in Spanien hat am Montag den sexuellen Missbrauch an Minderjähr...

Madrid - dpa. Die katholische Kirche in Spanien hat am Montag den sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch Priester und andere Geistliche öffentlich zugegeben. „Die Kirche erkennt Missbräuche verschiedener Art offen an und ist fest entschlossen, diese auszurotten“, sagte der Präsident der spanischen Bischofskonferenz (CEE), Ricardo Blázquez, bei der Eröffnung der 112. Vollversammlung der Bischöfe in Madrid. „Die verschiedenen Arten des Missbrauchs durch einige Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien lösen bei den Opfern, darunter viele junge Menschen, Leiden aus, die ein Leben lang anhalten können und die keine Reue lindern kann“, betonte Blázquez, der auch Erzbischof von Valladolid ist, und zitierte dabei aus einem bereits im Oktober entstandenen Abschlussdokument der Bischofssynode. Er dankte zugleich den Missbrauchsopfern für ihren „Mut, diesen (Missbrauch) anzuzeigen“. Im Zuge der weltweiten Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche hat Papst Franziskus alle Bischofskonferenz-Vorsitzenden für Februar 2019 zu einem Treffen in den Vatikan eingeladen. Im Mittelpunkt des Treffens steht der Kinderschutz.

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