Korruption in der Medizin

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Der US-Konzern Fresenius soll mit unlauteren Methoden Aufträge im Dialyse-Bereich an Land gezogen haben. Foto: dpa

Valencia/Sevilla – sk. Ein Bestechungsskandal erschüttert das Gesundheitswesen in den Regionen Valencia, Katalonien und Andalusien. Die Landesregierungen lassen untersuchen, ob Mediziner in öffentlichen Krankenhäusern vom Gesundheitskonzern Fresenius Medical Care (FMC) Gelder annahmen und im Gegenzug dafür diesem öffentliche Ausschreibungen und Aufträge im Dialyse-Bereich zuspielten.
Der US-Gigant hat „unangemessene Zahlungen“ an Mediziner in mehreren Ländern über mehr als eine Dekade hinweg eingeräumt und darauf verwiesen, verantwortliche Führungskräfte ersetzt zu haben. An der internen Untersuchung hätten Behörden der US-Regierung teilgenommen. Medienberichte nehmen Bezug auf ein Abkommen zwischen dem Konzern, der US-Regierung und der spanischen Börsenaufsicht CNMC über die Zahlung von 207 Millionen Dollar, damit Fresenius sich nicht wegen Korruption im Ausland vor US-Gerichten verantworten muss.

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