Asche- und Lavawolken kommen aus dem Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma (kanarische Inseln).
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Asche- und Lavawolken kommen aus dem Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma (kanarische Inseln).

Kanareninsel

Vulkanausbruch auf La Palma: Neben Lavaströmen und Aschewolken – Tornado bildet sich

Am Fuße des Vulkans bildet sich ein Tornado aus Asche. Das ungewöhnliche Schauspiel ist auf Video festgehalten worden.

La Palma – Spektakuläre Bilder und ein großes Risiko für die Menschen – der Vulkanausbruch auf La Palma* nimmt kein Ende. Nun erschien am Montag (15.11.2021) nebst Lavaströmen und Aschewolken ein neues Phänomen: Ein Tornado bildete sich am Fuße des Vulkans.

Die Bildung des Aschetornados sei auf die hohen Temperaturen, die durch die Lava rund um den Vulkan erzeugt werden, und auf die wechselnden Witterungsbedingungen zurückzuführen, so berichtet El Time. Das Schauspiel wurde auf Video eingefangen. El Time veröffentlichte eines der Videos via Twitter.

Am Sonntag, dem 19.09.2021, brach der Vulkan Cumbre Vieja auf der Kanaren-Insel La Palma aus. Seitdem stellt er seit Wochen eine große Gefahr für die Bewohner und Besucher der Insel dar. Ein erster Todesfall* wurde unlängst ebenfalls bekannt. Ein 72-Jähriger war am Samstag (13.11.2021) in seinem Haus im Sperrgebiet im Süden der Insel gefunden worden, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE.

Vulkan auf La Palma: Ein Spektakel von großer Schönheit und Gefahr

Bisher war durch den seit fast zwei Monaten andauernden Vulkanausbruch niemand ums Leben gekommen. Die Lavaströme des Cumbre Vieja verwüsteten jedoch bereits mehr als 1000 Hektar Land und vernichteten tausende Gebäude. Die Menschen von La Palma sind dem Wüten des Vulkans ausgeliefert.

Nach dem Bericht von El Time sei seitens des Flughafenbetreibers auf La Palma Aena nicht geplant, den Betrieb zu stoppen. Allerdings wurden vier Flüge in den Morgenstunden bereits wegen der Aschewolken abgesagt. Insgesamt seien für den heutigen Tag 30 Flüge angesetzt. Das vulkanische Beben bleibe derweil mehr oder weniger stabil, berichtet volcanodiscovery.com. Es bleibe vergleichbar hoch, etwa wie in den vergangenen sieben Tagen. Ein sehr langsames Abflauen sei zwar zu verzeichnen, die Daten lieferten jedoch keine Anzeichen dafür, dass die Eruption sich dem Ende nähere. (na) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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