Mithilfe von Spitzeln

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Ein Polizist führt ein vermeintliches Mitglied der armenischen Mafia ab. Foto: Archiv

Madrid – sk. Das Innenministerium will die Figur des Spitzels bei polizeilichen Ermittlungen im Rahmen des jüngst verabschiedeten Strategiepapiers für den Kampf gegen das Organisierte Verbrechen regeln, das im Staatsanzeiger (BOE) veröffentlicht wurde. Diese Strategie in der Verbrechensbekämpfung geht bis zum Jahr 2023 von zehn verschiedenen Einsatzfeldern aus, zu denen der Marihuana-Handel, Steuerhinterziehung, Internetverbrechen und Korruption gehören.
Diese Vertrauensleute aus dem Milieu spielen bei der Verbrechensbekämpfung eine immer größere Rolle, da die Ermittler aufgrund moderner Verschlüsselungsmöglichkeiten kaum noch verwertbare Informationen aus abgehörten Telefongesprächen ziehen können. Die Datenerfassung dieser inoffiziellen Mitarbeiter liegt seit den Ermittlungen im Zuge der 11-M-Terroranschläge auf dem Tisch, bei denen sich herausstellte, dass zwei der Verurteilten polizeiliche Vertraute waren. Jedoch scheiterte der Versuch des früheren Innenministers Alfredo Pérez Rubalcaba (PSOE), einen Pool dieser Informanten zu erstellen, an juristischen Problemen und Schwierigkeiten, deren Rolle zu definieren.

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