Noch immer nicht richtig geklärt

Madrid – ck. Offenbar ändert sich nichts an der Situation der Klärwerke in Spanien. Das Land zahlt h...

Madrid – ck. Offenbar ändert sich nichts an der Situation der Klärwerke in Spanien. Das Land zahlt hohe Strafen an Brüssel, statt das Geld in die notwendigen Infrastrukturen zu stecken. 32,7 Millionen Euro flossen seit Juli 2018 in die Kassen der EU und 10,35 Millionen kommen alle sechs Monate hinzu, bis die Normen erfüllt sind. Das könnte optimistisch betrachtet frühestens 2023 der Fall sein. Die EU-Abwasser-Richtlinie von 1991 schreibt vor, dass jede Gemeinde mit mehr als 15.000 Einwohnern ein funktionierendes Klärwerk besitzt. Nach fast 30 Jahren und mehreren Fristverlängerungen sind noch immer acht Gemeinden in Huelva, Málaga, Cádiz und auf Teneriffa in Verzug.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare