Pedro Sánchez muss verhandeln

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Treibt die PSOE und Pedro Sánchez vor sich her: ERC-Sprecher Gabriel Rufián zwingt den Sozialisten an den Verhandlungstisch. Foto: dpa

Madrid – ck. Der wichtigste Verhandlungspartner für die Regierungsbildung scheint derzeit die Republikanische Linke Kataloniens (ERC) zu sein. Nachdem Sozialisten und Podemos sich ihr Bündnis von der Basis absegnen ließen, bat ERC 8.500 Anhänger mit einer fast rhetorischen Fragestellung samt doppelter Verneinung um ihre Meinung. „Bist du einverstanden, Pedro Sánchez nicht zum Regierungschef zu wählen, wenn es vorher nicht ein Abkommen gibt, um den politischen Konflikt mit dem Staat mittels eines Verhandlungstisches anzugehen?“ Für 95 Prozent ist das okay.
Pedro Sánchez muss also an den Verhandlungstisch, muss langfristig weitere Konditionen wie Gespräche zwischen beiden Regierungen annehmen und bekommt auch noch ein Referendum über die Selbstbestimmung präsentiert. ERC-Sprecher Gabriel Rufián, weiß, dass Sánchez einem Referendum nicht zustimmen wird, aber er verlangt einen Gegenvorschlag. Bislang habe er vom PSOE-Generalsekretär noch keine Idee gehört, wie der Konflikt mit Katalonien zu lösen sei.

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