Koenigin Leticia begruesst Personen bei der Eroeffnung der Madrider Buchmesse.
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Königin Leticia nimmt an der Eröffnung der Madrider Buchmesse teil.

News aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Spanien auf einen Blick: Kurz-Nachrichten der Woche

  • Stephan Kippes
    VonStephan Kippes
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Was ist in der Woche in Spanien passiert? Aktuelle Kurz-Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft im Überblick. 

Mit uns bleiben Sie auf dem Laufenden: Wir fassen aktuelle Nachrichten aus Spanien kurz und knapp zusammen und berichten über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurznachrichten vom Donnerstag, 9. September

Madrid – Erstmals seit 1. Juli wieder unter 150: Die 14-Tagesinzidenz der Neuinfektionen mit dem Coronavirus sinkt auf 140 unter 100.000 Einwohnern. Damit herrscht in Spanien nur noch ein mittleres Ansteckungsrisiko. Dennoch sind von Mittwoch auf Donnerstag 71 Menschen mit Covid-19 gestorben und 4.700 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Rund 8 Millionen Kinder in Spanien werden im neuen Schuljahr eingeschult. 39,4 Prozent der Jugendlichen über 12 Jahren sind vollständig gegen Corona geimpft,

Madrid – Nach der Falschanzeige und Lüge über einen Attacke auf einen Homosexuellen, die nie stattgefunden hat, demonstriert das LGTBI-Kollektiv in Madrid unter dem Motto: „Verliert die Realität nicht aus den Augen“.  Homosexuelle klagen seit Monaten über die sich häufenden Angriffe. Derweil fordern Volksspartei und Vox erneut den Rücktriff von Innenminister Fernando Grande-Marlaska, dem sie vorwerfen, Fall für politische Zwecke zu instrumentalisieren.

Málaga – Bei der Bekämpfung des Waldbrands in der Sierra Bermeja in der Provinz Málaga stirbt ein 44-jähriger Feuerwehrmann. Über 900 Bürger müssen ihre Häuser und Wohnungen verlassen, die meisten von der Evakuierung betroffenen Häuser befinden sich im Stadtgebiet von Estepona. Der Brand hat bereits mehr als 2.000 Hektar Waldfläche vernichtet. Aktuelle Entwicklungen zum Waldbrand bei Estepona.

Barcelona – Die geplante 1,7 Milliarden-Investition in den Ausbau des Flughafens El Prat bei Barcelona zu einem internationalen Airport mit Transatlantikflügen wird für mindestens fünf Jahre auf Eis gelegt. Die katalanischen Unternehmerschaft greift scharf die katalanische Landesregierung an. Zufrieden geben sich die Stadtregierung von El Prat, linksgerichtete Parteien, Bürgerinitiativen und Umweltschützer, da der Ausbau naturgeschütztes Feuchtgebiet gefährdet und noch mehr Tourismus nach Barcelona und seine Viertel gebracht hätte.

Der Ausbau des Flughafens El Prat wird auf Eis gelegt. Der Grund liegt in den angrenzenden Naturgebieten.

Valencia – Einwohner des Viertels Orriols in Valencia haben genug von den ständigen Schlägereien in den Straßen. Bei der jüngsten nimmt die Polizei sieben Personen fest, einige davon mit Messern. Auf Videoaufnahmen in den sozialen Netzwerken sind Bürger zu sehen, die sehr aufgebracht auf Polizisten einreden.

Madrid – Selbstmord ist die häufigste unnatürliche Todesursache in Spanien. Laut dem Nationalen Insitut für Statistik nehmen sich im Schnitt zehn Personen pro Tag das Leben. Gesundheitsexperten warnen vor der Zunahme der Fälle unter der jungen Bevölkerung und verlangen eine landesübergreifenden Plan für psychologische Betreuung.

Madrid – Der Strompreis in Spanien setzt seinen Höhenflug fort. 152 Euro kostet am Freitag die Megawattstunde.

Madrid - Da werden Erinnerungen an Serie „Dornenvögel“ wach: Ein katalanischer und erzkonservativer, aber junger Bischof namens Xavier Novell Goma ist kürzlich von seinem Amt zurückgetreten. Wie sich nun herausstellt, ist der Grund dafür eine Frau. All das wäre nicht so schlimm, wenn erstens der Bischof in TV-Auftritten seine strengen Moralvorstellungen gegen Sex, Homosexualität, Sterbehilfe und Abtreibungen nicht kundgetan und zweitens seine Angebetete nicht ausgerechnet eine Erotikautorin mit Hang zum Satanismus wäre. Böse Zunge behaupten, der Geistliche wäre von dem besessenen, den er austreiben sollte. Die ganze Geschichte vom Bischof Gomà.

Madrid- Der von den USA des Drogenschmuggels beschuldigte frühere Chef des Militärgeheimdienstes Venezuelas, Hugo Carvajal, wird in Madrid verhaftet. Der 61-Jährige, nach dem seit 2019 gefahndet wurde, ist am Donnerstagabend von der spanischen Polizei in einer Wohnung in Madrid in einer gemeinsamen Aktion mit der US-Drogenbehörde DEA aufgespürt worden.  

Polizisten führen den verhafteten ehemaligen Geheimdienstchef von Venezuela ab.

Luxemburg - Zwei spanische Tapas-Bar können nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) Probleme bekommen, weil ihr Name „Champanillo“ an das Getränk Champagner erinnert. Der EuGH entscheidet, dass sich auch Anbieter von Dienstleistungen an EU-Regeln zum Schutz von Ursprungsbezeichnungen halten müssen. Entscheidend ist demnach, ob der Verbraucher durch einen Namen veranlasst wird, einen unmittelbaren gedanklichen Bezug zu der geschützten Ware herzustellen. Das müsse letztlich aber das zuständige nationale Gericht prüfen, hieß es. 

Madrid - Ein angeblicher Angriff auf einen Homosexuellen in Madrid durch Vermummte soll nach Schilderung des vermeintlichen Opfers doch nicht stattgefunden haben. Der Mann habe seine ursprüngliche Aussage am Mittwoch widerrufen. Der vermeintliche Übergriff vom Wochenende hatte in Spanien für Entsetzen gesorgt. Der 20-Jährige hatte zunächst behauptet, die Angreifer hätten ihn nicht nur verprügelt, sondern auch mit einem Messer das Wort „maricón“ (Schwuler) in seine Pobacke geritzt. Bei einer erneuten Befragung durch die Polizei habe er dann eingeräumt, dass der angebliche Angriff gar nicht stattgefunden habe und ein Freund ihm das Wort mit seiner Zustimmung in den Po geritzt habe.

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