Mehrere Menschen laufen über die volle Rambla in Barcelona.
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Aktuelle Nachrichten kurz zusammengefasst: Das ist diese Woche in Spanien passiert.

News aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Spanien aktuell: Kurz-Nachrichten der Woche im Überblick

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  • Stephan Kippes
    Stephan Kippes
  • Judith Finsterbusch
    Judith Finsterbusch
  • Marco Schicker
    Marco Schicker

Was ist diese Woche in Spanien passiert? Aktuelle Kurz-Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft im Überblick. 

Mit uns bleiben Sie auf dem Laufenden: Wir fassen aktuelle Nachrichten aus Spanien kurz und knapp zusammen und berichten über die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Sonntag, 25. Juli

Tokio- Der Golfspieler und Weltranglistenerste Jon Rahm wird abermals positiv auf das Coronavirus getestet und kann nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. Die spanische Medaillenhoffnung war bereits im Juni positiv auf Corona getestet und wurde anschließend mit Jansen gegen Covid-19 geimpft.

Madrid - Die Unesco erklärt das historische Stadtbild von Madrid zum Weltkulturerbe. Die Würdigung schließt den Stadtpark Retiro und den Paseo del Prado ein. Es ist das 49. Weltkulturerbe in Spanien.

Zaragoza - Der erst 14 Jahre alte Nachwuchs-Motorradfahrer Hugo Millán verunglückt beim Rennen zum European Talent Cup im spanischen Aragón bei einem Unfall tödlich. Der Spanier, der als großes Talent galt, stürzt 13 Runden vor Rennende mit seiner Honda NSF 250R in einer großen Gruppe. Beim Versuch, die Strecke zu verlassen, kann ihm der mit zahlreichen anderen Piloten folgende Pole Oleg Pawelec nicht ausweichen und überfährt Millán mit voller Wucht. Millán wird mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Zaragoza geflogen, wo die Ärzte ihn aber nicht retten konnten.

Anoia – Der schlimmste Waldbrand der vergangenen beiden Jahre in Katlonien zerstört 1.200 Hektar Waldfläche zwischen Conca de Barberà y el Anoia. Die Flammen breiten sich seit Samstag weiter von Santa Coloma de Queralt in der Provinz Tarragona aus und steuern auf die Umgebung von Sant Martí de Tous zu. Die Feuerwehr veranlasste bereits 168 Anwohner von Landhäusern, das Gefahrengebiet zu verlassen.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Samstag, 24. Juli

Santiago de Compostela - Am achten Jahrestag des Unglücks des Alvia-Hochgeschwindigkeitszugs von Angrois mit 81 Toten und 145 Verletzten demonstrieren Angehörige der Opfer. Die Demonstration findet zum Prozessauftakt gegen den Zugführer Francisco José Garzón und den damaligen Sicherheitsleiter der Bahngesellschaft Avid, Andrés Cortabitarte statt.

Washington – Die USA-Reise von Ministerpräsident Pedro Sánchez geht zu Ende. Der Minsterpräsident hat in den USA für den Wirtschaftsstandort Spanien geworben.

Madrid – Der bekannte Karikaturist und Gründer des Satiremagazins „El Jueves“, Carlos Romeu, stirbt im Alter von 73 Jahren. Romeu schuf bekannte Figuren wie Miguelito und Beti und steuerte Karikaturen für Publikationen wie “El País”, “Interviu” oder “Playboy” bei.

Madrid – In neun spanischen Regionen fällt ab 17 Uhr der Strom wegen eines Ausfalls im Netz der Hochspannungsleitungen in Frankreich zwischenzeitlich aus Der spanischen Gesellschaft Red Electrica zufolge kappt der Zwischenfall mit einem Löschflugzeug, das einen Waldbrand in Frankreich bekämpfte, die Iberische Halbinsel von der Stromzufuhr von fast 1000 Megawatt aus Frankreich und dem Rest Europas ab. Betroffen sind Madrid, Murcia, Andalucia, Extremadura, Aragón, Navarra, Baskenland und Kastilien León. Die meisten betroffenen Haushalte sind etwa eine Stunde ohne Strom.

Tokio - Europameister Spanien besiegt bei den Olympischen Spielen in Tokio die deutschen Handballer in einem Krimi mit umstrittenen Schiedsrichtentscheidungen 27:28. Die Spanier treffen nun Norwegen.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Freitag, 23. Juli

Berlin - Die deutsche Bundesregierung erklärt Spanien zum Hochinzidenzgebiet. Wer nicht gegen Covid-19 geimpft oder genesen ist, muss bei seiner Rückkehr aus Spanien fünf Tage Quarantäne halten.

Madrid - Auf Spanien kommt ein heißes Wochenende zu. In Teruel und Zaragoza werden Temperaturen von um die 43 Grad erreicht. Am Montag bahnt sich ein Wetterumschwung mit Gewitter und teilweise Hagel an.

Sevilla - Juan Espadas übernimmt die Führung der Sozialisten in Andalusien. Der Bürgermeister von Sevilla löst Susana Díaz an der Parteispitze ab. Espadas steht dem Ministerpräsidenten Pedro Sánchez nah.

Palma de Mallorca - Ein auf Mallorca lebender Deutscher stürzt beim Wandern in der Serra de Tramuntana rund zehn Meter in die Tiefe und stirbt. Ein Polizeihubschrauber entdeckt den Leichnam des 52-jährigen, geübten Wanderers in unzugänglichem Geländer Gemeinde Escorca. .

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Donnerstag, 22. Juli

Madrid - Der rasante Anstieg der Corona-Zahlen in Spanien flacht etwas ab. Die Zahl der Neuerkrankungen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen steigt nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf 333. Das ist nur ein Zähler mehr als am Vortag. Damit liegen Spanien insgesamt und auch 16 seiner 17 Regionen über dem Wert von 200, ab dem Deutschland ein Land oder eine Region zum Hochinzidenzgebiet erklären kann.

Madrid - Etwa 230 Migranten überwinden Donnerstagmorgen die sechs Meter hohe Grenzmauer zur spanischen Nordafrika-Exklave Melilla. Drei spanische Polizisten und 18 der aus Ländern südlich der Sahara stammenden Migranten werden verletzt, berichtet die öffentliche Rundfunkanstalt RTVE.

Madrid - Die Häusliche Gewalt reißt zwei Frauen aus dem Leben. In der katalanischen Stadt Sabadell gesteht ein bereits wegen Mißhandlung von Frauen vorbestrafter, 60-jähriger Mann, seine Partnerin mit einem Messer getötet zu haben. In Pozuelo de Alarcón bei Madrid nimmt die Polizei einen 67-Jährigen wegen Mordverdachts an seiner Frau fest. Im Lauf des Jahres sind bereits 26 Frauen in Spanien von ihren (Ex-) Partnern umgebracht worden.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Mittwoch, 21. Juli

Madrid - Der Strompreis erreicht mit 106,57 Euro pro Megawattstunde ein absolutes Rekordhoch. Die Hitzewelle, die Nutzung von Klimaanlagen und die geringe Menge an Strom aus alternativen Quellen treiben den Preis nach oben.

Madrid - Spaniens berühmter Hochstapler, der kleine Nicolás, wird zu drei Jahren Haft verurteilt, weil er sich als ein Würdenträger im Dienst der Vizepräsidenten und des Königshauses ausgeben hat. Das Gericht wirft dem Schlitzohr Amtsanmaßung und Bestechung vor. Auf Francisco Nicolás Gómez kommen eine ganze Reihe von Prozessen zu. Bei diesem kommt der notorische Wichtigtuer mit einem blauen Augen davon, da die Staatsanwaltschaft sieben Jahre für den 27-Jährigen gefordert hat. Das Gericht schreibt ihm seine „psychologische Anomalie“ gut. Damit bezieht sich es den Interpretationen der Medien zufolge auf den Hang zum Narzissismus, der dem kleinen Nicolás nachgesagt wird,

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Dienstag, 20. Juli

Madrid - Spaniens berühmtester Hochstapler, der kleine Nicolás, wird zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Francisco Nicolás Gómez Iglesias – wie der Möchtegern Felix Krull wirklich heißt – gab sich als ein Würdenträger im Dienst des Vizepräsidenten der Regierung und des Königshauses bei einer Reise nach Ribadeo aus. Das Gericht wirft ihm die Anmaßung öffentlicher Ämter und Bestechung vor. Damit kommt er glimpflich davon. Die Staatsanwaltschaft wollte den 27-Jährigen sieben Jahre hinter schwedische Gardinen schicken, da sie auch Vorwürfe wie Dokumentenfälschung und Veruntreuung öffentlicher Gelder anführte. Der kleine Nicolás bestreitet, sich explizit als Würdenträger ausgegeben zu haben, sondern er habe lediglich andere glauben lassen, dass er eine einflussreiche Person sein – mit dem Ziel, sich „mächtig“ zu fühlen.  Strafmildernd wirkt sich auch aus, dass das Gericht ihm eine „psychische Anomalie“ anerkennt.

Madrid - Mit einem großem Aufgebot räumt die Nationalpolizei am Dienstagmorgen zwei Wohnblocks in Madrid von 40 Hausbesetzern, die im Viertel Carabanchel seit sechs Jahren sozialen Unfrieden stiften. Die über 200 beteiligten Polizeibeamten nehmen bei der Räumungsaktion von 31 Wohnungen in der Calle José Garrido vier der Okupas fest. Dabei können die Beamten sogar auf Überwachung des abgesperrten Gebiets aus der Luft zählen. Die Anwohner protestieren schon seit Jahren gegen die Hausbesetzer, den Drogenhandel und Konsum, Kleinkriminalität, Aggressionen und Gewalt. Am vergangenen Mittwoch versammelten sich Anwohner zu einer Cacerolada und schlugen auf Pfannen und Töpfe, um ihren Unmut über das Haus Nummer 7 auszudrücken. 

Madrid - Der Strompreis erreicht ein neues Rekordhoch. 101 Euro pro Megawattstunde kostet der Strom heute im Durchschnitt, so viel wie noch nie, nicht einmal bei dem Winterunwetter Filomena.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Montag, 19. Juli

Marbella - Elf Menschen werden gegen 15.30 Uhr auf dem Gehsteig der Avenida Miguel Cano in Marbella an der Costa del Sol von einem Auto erfasst und verletzt. Der 30-jährige Fahrer in Begleitung seiner Eltern kommt von der Fahrbahn ab, fährt den Gehsteig entlang und stößt die Terrassenbestuhlung zweier Gastrobetriebe um, wo zu der Zeit viele zu Mittag speisen. Das Auto rammt schließlich die Mauer eines Juweliergeschäfts und kommt zum Stehen.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Sonntag, 18. Juli

Barcelona - Die Covid-19-Erkrankungen bringen das Gesundheitswesen in Katalonien in Bedrängnis. Die Auslastung der Intensivstationen in den Krankenhäusern übersteigt die kritische Marke von 25 Prozent. Die Gesundheitsbehörden befürchten einen Überlastung binnen der kommenden zehn Tage und erwägen, das Gesundheitspersonal zu ersuchen, den Urlaub zu verschieben. Das Durchschnittsalter der Patienten mit Covid-19 in stationärer Behandlung liegt bei 30 Jahren. Katalonien ist die einzige Region in Spanien, in der die Belastung der Intensivstationen mit aktuell 26 Prozent als „extrem“ gilt.

Girona - Die Feuerwehr stabilisiert den Waldbrand am Cap de Creus bei Girona, bei dem etwa 450 Hektar abgebrannt sind. Derweil kämpt die Feuerwehr in Galicien gegen einen weiteren großen Waldbrand bei Ourense, der am Vortag ausbrach und mittlerweile 200 Hektar erfasst.

Madrid - Mitglieder mehrerer Verbände der Historischen Erinnerung versammeln sich vor dem Parlament und gedenken dem 85. Jahrestag des Staatsstreiches von 1936, der zum Ausbruchs des Spanischen Bürgerkriegs führte. Die Verbände gedenken der Opfer des „Franquismus“ und fordern ein „gerechtes“ Gesetz der Historischen Erinnerung. Das Kabinett will am Dienstag einen entsprechenden Gesetzesentwurf des Ley de Memoria Democrática verabschieden.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Samstag, 17. Juli

Girona - Der Waldbrand am Cap de Creus bei Girona ist außer Kontrolle. 450 Hektar sind betroffen. 350 Bewohner der Umgebung müssen wegen des sich weiter ausbreitenden Feuers ihre Häuser verlassen, das ersten Ermittlungen zufolge von einer Zigarettenkippe ausgelöst worden sein konnte. Rund 25 Kilometer von diesem Großbrand bricht ein weiteres Feuer aus, das zwei Hektar erfasst und möglicherweise durch den Funkenschlag eines Werkzeuges ausgelöst wurde.

Madrid - Frankreich verlangt ab Sonntag von Einreisenden aus Spanien und einigen anderen Ländern wie Portugal, England oder den Niederlanden einen höchstens 24 Stunden zurückliegenden PCR-Test oder Impfzertifikat. Bisher verlangte Frankreich einen 48 Stunden zurückliegenden PCR-Test. Wer komplett geimpft ist, muss keinen Test mehr vorweisen.

Madrid - Das spanische Olympia-Team tritt die Reise nach Tokio zu den Olympischen Spielen an. Spanien nimmt mit 314 Athleten an den Olympischen Spielen teil.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Freitag, 16. Juli

Madrid – Die Polizei ermittelt in dem Mordfall an einem 18-jährigen Mann mit einer Behinderung in Madrid, der Mittwochnacht von mehreren Personen verfolgt und in einem Tunnel mit Messerstichen in den Rücken tödlich verletzt wurde. Ersten Ermittlungen zufolge geht die Polizei von einer Abrechnung als Motiv aus. Um einen Raub scheint es sich nicht zu handeln, da dem Opfer keine persönlichen Gegenstände entwendet wurden.

Madrid – Die Reisewelle der zweiten Juli-Hälfte treibt den durchschnittlichen Benzinpreis in Spanien auf ein neues Rekordhoch von 1,40 Euro pro Liter. Seit sieben Jahren ist der Kraftstoff nicht mehr so teuer, am 16 Juli vergangenes Jahr lag der Literpreis noch bei 1,16 Euro. Der Reiselust scheint das keinen Abbruch zu tun. Auf einigen Autobahnen gegen Süden, insbesondere bei Valencia, Sevilla und in Madrid, geht es zeitweise zäh voran. Die Eisenbahngesellschaft Renfe hat 500.000 Fahrkarten insbesondere für Reisen nach Andalusien, Valencia und Katalonien ausgegeben.

Girona – Ein Waldbrand nahe von Llançà bei Girona zwingt die Rettungskräfte, drei Siedlungen – die Urbanicaciones Beleser, Santa Isabel und Vall de Santa Creu – sowie das Kloster Sant Pere de Rode zu evakuieren. Etwa 180 Personen sind betroffen, darunter einige französische Touristen. 14 Löschflugzeuge und 68 Feuerwehreinheiten bekämpfen den Waldbrand. Die Trockenheit und Winde fachen die Flammen an. Der Brand breitet rasch vom Naturschutzgebiet Cap de Creus Richtung Berge aus. Der Feuerwehr gelingt es, den Brandfläche auf 118 Hektar zu begrenzen und zu verhindern, dass die 2.000 Hektar der Sierra de Santa Elena Opfer der Flammen werden.

Alicante – Die vier Angeklagten der Manada von Callosa d`en Sarrià erden wegen der Gruppenvergewaltigung an einer jungen Frau zu Haftstrafen von 14 bis 18 Jahren verurteilt. Die jungen Männer vergingen sich am Neujahrstag von 2019 an einer 19-jährigen Frau und filmten ihre Tat mit dem Handy. Die Männergruppe gilt als eine der Nachahmer der berüchtigten Manada – spanisch für Rudel, die wegen einer ähnlichen Massenvergewaltigung bei den Fiestas von San Fermin in Pamplona für Empörung in ganz Spanien sorgte. Zahlreiche Demonstrationen und Proteste bewogen die Regierung dazu, mit einer Reihe von Gesetzesänderungen der Rechte der Frauen zu stärken.

Madrid – Die 14-Tages-Inzidenz der Neuansteckungen mit dem Coronavirus steigt auf 537 Fälle unter 100.000 Einwohnern. Am Freitag werden 31.000 Neuansteckungen und zwölf Todesfälle binnen 24 Stunden erfasst. Derweil genehmigt das Oberlandesgericht in Kantabrien die nächtliche Sperrstunde und eine Beschränkung der sozialen Treffen auf sechs Personen. Katalonien führt eine Sperrstunde in 160 Kommunen ein, darunter Barcelona. In Katalonien breitet sich das Coronavirus unter der jungen ungeimpften Bevölkerung schnell aus, es werden 8.900 Neuansteckungen gemeldet. Derweil lehnt in der Extremadura das Oberlandesgericht die Sperrstunde ab und genehmigt aber, dass drei Städte mit besonders hoher Inzidenz abgeriegelt werden. Auch Navarra will eine Sperrstunde in weiten Teilen der Region einführen.

Barcelona - Der renommierte Wirtschafts- und Rechtsforscher José María Gay de Liébana stirbt im Alter von 68 Jahren nach langer Erkrankung. Gay de Liébana machte sich als „Ökonom der Empörten“ im Zuge der Wirtschaftskrise einen Namen, kommentierte regelmäßig für Radio, Zeitungen, Fachmagazine und Fernsehen und galt nicht nur an der Universität Barcelona als der Spezialist schlechthin für die Verflechtungen von Wirtschaft und Fußball. „Die große Blase des Fußball: Die Geschäftsmodelle, die der wichtigste Sport der Welt verbirgt“ gilt als ein Standardwerk und wurde von Penguin Random House verlegt.

Berlin - Das Robert-Koch-Institut stuft Spanien nicht zum Hochinzidenzgebiet hoch und belässt es beim Corona-Risikogebiet. Somit bleibt für Reisende alles wie gehabt.

Berlin - Einer Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge halten es 67 Prozent aller Deutschen nicht für vertretbar, in einer von der Bundesregierung als Corona-Risikogebiet eingestuften Region wie beispielsweise Spanien Urlaub zu machen. Nur 25 Prozent sagen, dass sie Urlaub in Risikogebieten für vertretbar halten. 8 Prozent machen keine Angaben.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Donnerstag, 15. Juli

Madrid - Mit einer bewegenden Trauerfeier nimmt Spanien Abschied von mehr als 81.000 Todesopfern der Corona-Pandemie. Bei der von König Felipe VI. geleiteten Zeremonie steht die Ehrung der Mitarbeiter des Gesundheitswesens im Mittelpunkt. Die 102 Sanitäter, Pfleger und Ärzte, die sich bei der Behandlung von Patienten ansteckten und mit Covid-19 starben, zeichnet Felipe VI posthum mit dem Großkreuz des Zivilverdienstordens aus, das er den Hinterbliebenen persönlich überreicht. Viele der rund 700 Gäste haben Tränen in den Augen.

Spanien hat am Donnerstag 81.000 Covid-Todesopfer bei einer Trauerfeier verabschiedet.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Mittwoch, 14. Juli

Madrid - Das Verfassungsgericht erklärt das Notstandsdekret, mit dem die ganztägige Ausgangssperre in Spanien während der ersten Pandemiewelle verordnet wurde, für verfassungswidrig. Damit werden Strafen, die wegen des Verstoßes gegen die Ausgangssperre verhängt wurden, ungültig.

Barcelona - Wegen sehr hoher Corona-Infektionszahlen will die katalanische Regionalregierung eine nächtliche Ausgehsperre für die Touristenmetropole Barcelona und 157 weitere Gemeinden der Region anordnen. Die Maßnahme, die jeweils von 1 Uhr bis 6 Uhr gelten soll, muss vom Obersten Landesgericht abgesegnet werden.

London - Die britische Regierung stuft die Balearen auf der Reise-Ampel von Grün auf Gelb hoch. Damit gilt in Großbritannien für Reise-Rückkehr aus ganz Spanien ab Montag, 19. Juli, eine zehntägige Quarantäne-Pflicht inklusive Test am zweiten und achten Tag nach der Rückkehr. Ausgenommen davon sind vollständig Geimpfte.

Britische Reisende müssen auch nach dem Urlaub auf den Balearen wieder in Quarantäne.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Dienstag, 13. Juli

Brüssel – Die EU genehmigt den Wiederaufbauplan, aus dem Spanien insgesamt 140 Milliarden Euro abschöpfen will. Mit den ersten neun Milliarden Euro rechnet Wirtschaftsministerin Nadia Calviño noch im Sommer. Die Gelder sind an Reformen und Investitionen geknüpft.

Madrid – Die Unruhen auf Kuba schlagen sich in Demonstrationen gegen die kubanische Regierung etwa vor der kubanischen Botschaft in Madrid nieder. Derweil stößt Podemos die Regierung vor den Kopf, weil sie das Regime nicht als Diktatur sieht und die Unterdrückung nicht verurteilt.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Montag, 12. Juli

Valencia - Das Oberlandesgericht genehmigt die Sperrstunde in Valencia. Die Landesregierung Valencia will mit der Sperrstunde die Ausbreitung des Coronavirus in den Gemeinden eindämmen, in denen SARS-CoV2 besonders grassiert. Damit kann in 32 Kommunen mit mehr als 5.000 Einwohnern und einer 14-Tagesinzidenz von über 250 ein „toque de queda“ von 1 bis 6 Uhr verhängt werden. Das Gericht genehmigt auch die Beschränkungen der Versammlungsfreiheit auf Treffen nicht mehr als zehn Personen.

Roncesvalles - Das spanische Königspaar macht sich auf den Jakobsweg. Felipe VI und Letizia gehen einen Abschnitt des Camino Francés mit politischen Vertretern und nehmen damit der Einweihung des Jakobsjahrs teil. Das Jakobsjahr lockt normalerweise besonders viele Pilger auf den Jakobsweg und findet statt, wenn der Tag des Apostels Jakobus auf einen Sonntag fällt.

Spanisches Königspaar wandert ein Stück des Jakobsweges

Madrid - Nach der Kabinettsbildung legen die neuen Minister ihren Amsteid auf die spanische Verfassung ab. Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Samstag seine Regierung rundum erneuert und zahlreiche Minister der PSOE durch neue ersetzt.

Madrid - Spanien ächzt unter der schwülen Hitze. Der Wetterdienst Aemet verhängt.die Wetter-Warnstufe Rot für den Süden der Provinz Valencia, für den Süden der Provinz Alicante und der Vega del Segura in der Region Murcia. Warnstufe Orange gelten für Andalusien und den Balearen, Warnstufe Gelb für Kastilien-La Mancha und Katalonien. In einigen Städten, darunter in Valencia, Elche und Murcia sollen die Temperaturen am Montag die 40 Grad Celsius übersteigen - Spitzenreiter könnte Orihuela mit 45 Grad Celsius werden. Es herrscht hohe Waldbrandgefahr

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Sonntag, 11. Juli

Andorra la Vella - Der 41-jährige Radprofi Alejandro Valverde verfehlt nur um 20 Sekunden einen Sieg über der Pyrenäen-Etappe der Tour de France. Der Altmeister aus Murcia muss sich bei der 15. Etappe über drei Pässe dem 15 Jahre jüngeren Amerikaner Sepp Juss geschlagen geben. In der Gesamtwertung ist der Slowene Tadej Pogacar vorn. Der Titelverteidiger liegt 5:18 Minuten vor dem Kolumbianer Rigoberto Uran und 5:32 Minuten vor dem Dänen Jonas Vingegaard. . Enric Mas vom Movistar Team fährt dem Gelben Tirkot 7:11 Minuten hinterher und belegt als bester Spanier Platz acht in der Gesamtwertung.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Samstag, 10. Juli

Madrid – Ministerpräsident Pedro Sánchez bildet sein Kabinett umfassend um. Einflussreiche Politiker wie Vizeministerpräsidentin Carmen Calvo, Bildungsministerin Isabel Celaá, Infrastrukturminister José Abalos und der Kabinettschef Iván Redondo gehen. An Einfluss gewinnt Wirtschaftsministerin Nadia Calviño. Die Vizeministerpräsidentin rückt vor ihre Stellvertreterin, Arbeitsministerin Yolanda Díaz, und wird einflussreichste Politikerin der Regierung. Mit der Kabinettsumbildung stellt Sánchez die Weichen auf den wirtschaftlichen Aufbau und die Belebung des Arbeitsmarkts Es rücken Politiker aus der Kommunalpolitik nach, die auch die Verteilung der EU-Fonds mitbestimmen sollen, darunter etwa die Bürgermeisterin aus Gandia, Diana Morant. Das Kabinett verjüngert sich, das Durchschnittsalter sinkt von 55 auf 50 Jahre und der Anteil der Frauen an den Ministerposten wächst. Nicht angetastet hat Sánchez die Ministerposten, die der Koalitionspartner der PSOE, Unidas Podemos, besetzt.

Madrid – Mehrere Landesregierungen treten der Ausbreitung der Coronavirusinfektionen unter der jungen Bevölkerung mit Einschränkungen des Nachtlebens entgegen. Samstagnacht kommt es verstärkt zu Polizeieinsätzen in Valencia und Katalonien, um Straßenpartys nach Schließung der Lokale aufzulösen. Diese Botellones oder Trinkgelage finden trotzdem statt.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Freitag, 9. Juli

Berlin - Das Robert Koch Institut hat Spanien zum Beginn der Urlaubs-Saison wieder zum Corona-Risikogebiet erklärt. Grund dafür ist die stark ansteigende Inzidenz, die aktuell bei 278 Fällen pro 100.000 Einwohnern binnen 14 Tagen liegt.

Madrid – Die Polizei identifiziert und verhaftet die Hauptverdächtigen für den Tod des Samuel im Rahmen der Orgullo-Gay-Festes in A Coruña. Es handelt sich um fünf junge Männer, darunter zwei Minderjährige, die allesamt in Verwahrung genommen werden. Auch eine Frau zählt zu den Verdächtigen, wird aber unter Auflagen freigelassen. Die Polizei geht bisher nicht davon aus, dass es sich um eine Bande handelt, die gezielt und zusammen den jungen homosexuellen Mann angriff und zu Tode prügelte. Die Videoaufnahmen der Sicherheitskameras zeigen, dass er erst von einer Person aus einer Gruppe zu geschlagen wurde, flüchtete und dann bewusstlos geschlagen und getreten wurde. 40 Minuten lang versuchten die Rettungskräfte vergeblich ihn wiederzubeleben. Auch das Tatmotiv scheint für die Ermittler nicht klar zu sein, obwohl Augenzeugen von homophoben Beschimpfungen berichteten.

Madrid – Spanien erwartet ein heißes Wochenende. Meteorologen prognostizieren Temperaturen von 40 Grad und mehr im ganzen Land. Erst am Montag soll es von Norden her abkühlen. An der Mittelmeerküste dagegen werden die Rekordwerte für Montag erwartet.

Madrid – 90 Minuten dauert das Treffen zwischen Ministerpräsident Pedro Sánchez und seiner ärgsten Kritikerin, der Regionalpräsidentin von Madrid, Isabel Díaz Ayuso. Wie zu erwarten war, rückt Ayuso von ihrer Frontalopposition nicht ab und nutzt das Gespräch, um Sánchez wegen seiner Katalonienpolitik und der Begnadigung der Separatisten anzugreifen. Substantielle Ergebnisse werden bei dem Gespräch nicht erreicht.

Málaga – 13 Familien müssen wegen eines Waldbrandes nördich von Estepona ihre Häuser verlassen. Das Feuer vernichtet etwa 350 Hektat Berggebiet nahe der Ortschaft Jubrique.

Madrid – Das Justiz leitet Ermittlungen gegen den Energiekonzern Iberdrola im Rahmen des Spionagefalls Villarejo ein. Die Gruppe Iberdrola Renovables wird der Bestechung in einem Industriespionagefall bezichtigt. Der Konzern soll den berüchtigten Privatdetektiv José Manuel Villarejo mit der Spionage eines Schweizer Unternehmens Dobrogea im Bereich der Windenergie beauftragt haben.

Keine gute Nachricht für Urlauber: Spanien ist wieder Corona-Risikogebiet.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Donnerstag, 8. Juli

Valencia - Nachdem die Inzidenz in der Region Valencia in den letzten Tagen extrem angestiegen war, hat die Landesregierung neue Corona-Auflagen für die Costa Blanca beschlossen. Damit will Landesministerpräsident Ximo Puig vor allem soziale Kontakte einschränken und das Nachtleben auf ein Minimum reduzieren.

Madrid - Ministerpräsident Pedro Sánchez schaltet sich in den Streit um Fleischkonsum ein. „Für mich ist ein medium gebratenes Steak unschlagbar“, sagt Sánchez auf die Frage eines Journalisten am Rande eines Besuchs in Vilnius. Der Sozialist schlägt sich auf die Seite seines Agrar- und Ernährungsministers Luis Planas, der die Kampagne „Weniger Fleisch, mehr Leben“ von Konsumminister Alberto Garzón energisch zurückweist. „Diese Kampagne ist genauso falsch wie die Aussage, dass Zucker tötet“, sagt Planas . Obwohl eine Kabinettsumbildung ansteht, will Garzón sich nicht aus dem Schussfeld begeben. „Ich denke, es ist klar, was wir sagen: Wir müssen zur Mittelmeer-Diät zurückkehren, den Konsum von Fleisch reduzieren. Das bedeutet nicht, dass man kein Fleisch mehr essen soll. Man muss es aber unter Beachtung gesundheitlicher Vorgaben tun.“

Madrid - Diego Simeone bleibt Trainer bei Atlético Madrid und geht in seine elfte Saison beim spanischen Fußball-Meister. Der 51-jährige Argentinier verlängert seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2024.. Unter seiner Leitung gewann Atlético insgesamt acht Titel, darunter 2014 und in der abgelaufenen Saison die spanische Meisterschaft, dazu kommen zwei Triumphe in der Europa League (2012, 2018), im UEFA-Super-Cup (2012, 2018) sowie je einmal im spanischen Pokal (2013) und im spanischen Superpokal (2014).

Paris - Fußballprofi Sergio Ramos wechselt von Real Madrid zum französischen Spitzenclub Paris Saint-Germain. Wie PSG bekanntgibt, hat der 35 Jahre alte Abwehrspieler einen Zweijahresvertrag bis 30. Juni 2023 unterschrieben. 

Madrid - Fliegeralarm beim Präsidentenbesuch: Ein Alarm wegen zwei russischen Militärflugzeugen unterbricht ein Treffen von Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda und Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez. In Windeseile räumen die beiden Politiker auf dem litauischen Militärflughafen in Siauliai ihre Plätze vor den Kampfjets, Nach Angaben eines litauischen Militärsprechers sind die beiden russischen Jets vom Typ Suchoi SU-24 ohne elektronische Kennung im internationalen Luftraum über der Ostsee unterwegs. Auch hätten die beiden russischen Piloten weder einen Flugplan übermittelt noch Funkkontakt mit der Flugsicherung gehalten. Deshalb seien Kampfjets zu einem Abfangmanöver aufgestiegen, um die Maschinen zu sichten und zu identifizieren. 
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Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Mittwoch, 7. Juli

Madrid – Die Messe für Zeitgenössische Kunst Arco öffnet in Madrid für Galeristen, Sammler, Künstler und Kunstliebhaber. 131 Galerien aus 27 Ländern sind bis 11. Juli vertreten.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Dienstag, 6. Juli

London - Spanien ist bei der Fußball-Europameisterschaft #Euro2020 ausgeschieden. Das Team von Trainer Luis Enrique scheiterte am Dienstag im Wembley-Stadion im Halbfinale weder am Abwehrbollwerk noch an den Konterkünsten von Italien, aber beim Elfmeterschießen. Nachdem Chiesa die Italiener nach einem Konter in der ersten Halbzeit in Führung gebracht hatte, erzielte Spaniens (und Juves) Stürmer-Star Alvaro Morata - den der Coach diesmal als Joker erst in der zweiten Hälfte einwechselte - zehn Minuten vor regulärem Spielschluss das 1:1 nach flottem Doppelpass mit Aktivposten Dani Olmo. Doch ausgerechnet Morata war es auch, der den wichtigen vierten spanischen Elfer in die Hände des italienischen Goalies schoss. Das Finale der Euro 2020 trägt Italien am Sonntag (21 Uhr) gegen den Sieger des Halbfinals England-Dänemark am Mittwoch (21 Uhr) aus.

Fürs Finale hat es nicht gereicht: Spanien ist bei der EM gegen Italien ausgeschieden.

Barcelona - Die katalanische Regionalregierung macht das Nachtleben wieder dicht. Ab Freitag, 9. Juli, dürfen Diskotheken und Nachtclubs nur noch Außenterrassen öffnen, Innenräume bleiben tabu. Grund sind die stark ansteigenden Infektionszahlen vor allem unter jungen Leuten. „Wir müssen Maßnahmen ergreifen und wir müssen soziale Interaktionen ausbremsen“, meinte Regierungssprecherin Patricia Plaja. Die katalanische Regierung fordert außerdem die Wiedereinführung der Maskenpflicht im Freien. Nachtclubs dürfen in Katalonien seit dem 21. Juni wieder bei 50 Prozent Auslastung öffnen. Am 21. Juni lag die 14-Tages-Inzidenz in der Region in der Altersgruppe 15 bis 29 Jahren bei 160. Aktuell meldet Katalonien eine Inzidenz von 1.450 für diese Altersgruppe.

Madrid - In gewisser Weise gab Ángel Hernández 2019 den Anstoß für das just in Kraft getretene Sterbehilfegesetz, als er seiner Frau vor laufender Kamera den Giftcocktail einflößte, die sie von furchtbaren Schmerzen ihrer Erkrankung an Multiple Sklerose erlöste. Daraufhin begann sein persönlicher Kreuzweg: Anklagen, Gerichtsverhandlungen und nicht zuletzt der mühsame, aber erfolgreiche Kampf für ein gerechteres Sterbehilfegesetz. Am Dienstag ist die letzte Anklage gegen ihn wegen Beihilfe zum Selbstmord fallen gelassen worden.

Barcelona - Die Staatsanwaltschaft hat die frühere French-Open-Siegerin Arantxa Sánchez Vicario und ihren Ex-Mann, den Unternehmer Josep Santacana, auf je vier Jahre Haft und 6,1 Millionen Euro Schadensersatz verklagt. Die Tennisspielerin soll der Anklage zufolge ihr Vermögen gesplittet und einen Bankrott vorgetäuscht haben, damit die Luxemburger Zentralbank ihre Schulden nicht einfordern konnte. Dafür sollen beide ihre Konten geleert, sich von ihrem Immobilienbesitz getrennt und schwarz Geld für Interviews und Pressebeiträge kassiert haben.

Barcelona - Nach der Begnadigung der Separatisten holt die katalanische Landesregierung zum ersten Affront gegen Madrid aus. Der Govern hat einen Fonds geschaffen, mit dem die katalanische Regierung für die Geldstrafen und Rückzahlungsforderungen bürgen will, die den Separatisten für die Zweckentfremdung öffentlicher Gelder von 2011 bis 2017 drohen. Bei den öffentlichen Fonds-Geldern soll es sich um Kredite handeln, die noch von keiner Bank gedeckt werden. Die konservative Opposition will den Rechtsweg einschlagen, die Regierung behält sich eine Prüfung der Rechtmäßigkeit vor.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Montag, 5. Juli

Rom - Die italienische Sängerin, Schauspielerin und Entertainerin Raffaella Carrà ist im Alter von 78 Jahren gestorben. In Spanien sind Generationen mit „der Carrà“ und ihren TV-Shows aufgewachsen. Mit Akzent, Humor, Energie verzauberte und verblüffte die Diva Stars und Publikum.

Raffaella Carrà ist tot. Spanien trauert um die italienische Sängerin, Schauspielerin und Entertainerin.

Madrid – Tausende protestieren in vielen Städten Spaniens gegen Homophobie und für „Gerechtigkeit für Samuel“. Auslöser ist das mutmaßliche Hassverbrechen an dem 24-jährigen Krankenpfleger in A Coruña, der vor einem Nachtclub zu Tode geprügelt wurde.

Madrid – Die 14-Tages-Inzidenz in Spanien steigt auf 204 Neuinfektionen mit dem Coronavirus unter 100.000 Einwohnern. Das Virus breitet sich vor allem unter der jungen, ungeimpften Bevölkerung unter 30 Jahren aus.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Sonntag, 4. Juli

Madrid – Rettungskräfte bergen den Körper der zehnjährigen Clara im Stausee San Juan in der Region Madrid. Das Mädchen war am Dienstag bei einer Bootstour mit Familienangehörigen ins Wasser gefallen.

Sada – Der Pazo de Meiras öffnet seine Türen für die Öffentlichkeit. Die frühere Sommerresidenz von Francisco Franco in Sada in Galicien befindet sich in Staatsbesitz und kann nach Anmeldung besucht werden.

La Graciosa – Insel ist Covid-free: Das Kanaren-Eiland La Graciosa ist das erste spanische Territorium, in dem die ganze Bevölkerung über 16 Jahren, etwa 700 Personen, die Schutzimpfung gegen Covid-19 erhalten hat.

Die Bevölkerung über 16 Jahren auf der Kanaren-Insel La Graciosa ist komplett durchgeimpft.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Samstag, 3. Juli

A Coruña – Ein junger homosexueller Mann stirbt an den Folgen einer Schlägerei nach dem Gay Pride in A Coruna. Die Polizei ermittelt, hält aber die sexuelle Identität des Opfers nicht für den Auslöser der Attacke.

Brüssel – Das Verbot von Einwegplastik wie Becher, Teller oder Trinkhalmen in der Europäischen Union tritt in Kraft. Spanien hängt etwas hinterher. Das entsprechende Gesetz muss noch vom Parlament verabschiedet werden. Es tritt wohl kaum vor 2023 in Kraft.

Madrid - Der Gay-Pride-Umzug in Madrid findet ohne Karossen und Bühnen statt. Stattdessen stehen politischen und sozialen Forderungen des LGBT-Kollektivs wie Toleranz, Gleichberechtigung, das Trans-Gesetz und die Kritik an rechten Parteien im Vordergrund.

Die Gay-Pride-Parade in Madrid war dieses Jahr anders als gewohnt.

Madrid – Der staatlich regulierte Strompreis erreicht abermals Rekordhöhen und pendelt sich bei einem Tagesmittelwert von 94 Euro pro Megawattstunde ein. Noch nie war Strom an einem Samstag so teuer. Der Strompreis in Spanien sorgt seit einer Reform des Abrechnungs-Modells für Debatten.

Spanien aktuell: Die wichtigsten Kurz-Nachrichten vom Freitag, 2. Juli

Madrid – Die Reisewelle zu Beginn der Ferienzeit setzt in Spanien ein. Die Straßenverkehrsbehörde rechnet bei der Operación Salida an diesem Wochenende mit 4,4 Millionen Verkehrsbewegungen.

Die erste Reisewelle in Spanien bringt Verkehrsbehinderungen mit sich.

Madrid – Der Schauspieler José Sacristán gewinnt den Nationalen Kinopreis. Der 83-jährige Mime wirkte im Laufe seiner Karriere in über 100 Filmen für TV und Kino mit, zuletzt war er etwa in der Netflix-Serie „The Velvet“ zu sehen oder in „Perdiendo el Norte“.

Madrid – Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt. Der Juni gilt als ein Rekordmonat. Die Arbeitslosigkeit sinkt um 166.911 auf insgesamt 3,6 Millionen Personen. Gleichzeitig verzeichnet die Seguridad Social 19,5 Millionen Beitragszahler – ähnlich wie im Sommer 2019.

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