Prozess gegen Separatisten beginnt

Aufgeheizte Stimmung in Madrid und Barcelona – Vorwurf der Rebellion bleibt bestehen

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Im festlichen Saal des Obersten Gerichtshofs in Madrid begann der Prozess gegen die katalanischen Politiker und Aktivisten. Foto: dpa

Madrid/Barcelona – dpa/ck. Unter großem Medieninteresse und begleitet von Protesten ist am Dienstag in Madrid der Startschuss für den Mammutprozess gegen die separatistische Führungsriege Kataloniens gefallen. Als einen der wichtigsten Prozesse der spanischen Demokratie bezeichnete ihn die konservative Zeitung „ABC“.
Vor dem Obersten Gerichtshof (TS) in Madrid müssen sich zwölf Angeklagte verantworten – darunter ehemalige Minister der Konfliktregion und zwei Aktivisten, die im „heißen Herbst“ von 2017 zentrale Rollen gespielt haben. Der Gruppe um Ex-Vize-Regionalpräsident Oriol Junqueras drohen Haftstrafen von bis zu 25 Jahren. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet auf Rebellion, Aufruhr und Veruntreuung. Die Regierungsanwälte verklagen wegen Aufruhr, der Nebenkläger, die rechtspopulistische Partei Vox, gar wegen doppelter Rebellion.

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