Das deutsche Nachwuchstalent Alessandro Bartheld beim „Hanging off“ auf dem Circuito de Cartagena. Foto: Marco Bartheld

Der Reiz der Geschwindigkeit

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Cartagena - ma. Auf der Zielgeraden der Rennstrecke von Cartagena beschleunigen die Maschinen auf über 250 Stundenkilometer. Die Fahrer hocken geduckt auf ihren Motorrädern, das Kinn auf dem Tank, das Visier knapp oberhalb des Lenkers. Sonst zerrt der Fahrtwind am Körper. Sonst verliert man wertvolle Zehntelsekunden. Wwrrroaaarrr. Wwwrrooom. Wieder rasen zwei Rennfahrer auf der Piste an der Tribüne vorbei, mit ohrenbetäubendem Motorenlärm. Der „Circuito de Cartagena“ hat gerade im Winter Hochbetrieb. Dann trainieren hier Motorrad-Rennfahrer aus ganz Europa, darunter Spanier, Deutsche, Italiener und auch Briten. „Auf der Rennstrecke ist es sicherer als auf der Straße.“ Steffi Pfeiffer ist aus Köln eingeflogen. Auf ihrer weiß verkleideten BMW S 1.000RR ist die Rennfahrerin auf der Jagd nach neuen persönlichen Rundenrekorden. Kein Gegenverkehr, keine Leitplanken, Sandflächen zum Ausrollen, Sanitäter vor Ort – es sind immer mehr Motorradfahrer, die wie die junge Kölnerin den Reiz der Geschwindigkeit auf der Rennstrecke entdecken. Am Ende des Renntags wird sie sich über einen ersten Platz freuen, Podium für eine der wenigen Frauen in dem Sport.

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