Weihnachtsbeleuchtung in der Fußgängerzone in Málaga.
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Viele spanische Städte stimmen mit Beleuchtung auf Weihnachten ein. Sehenswert ist der Weihnachtsschmuck in Málaga.

News aus Spanien

Spanien im Blick: Nachrichten aus Politik, Sport und Gesellschaft

  • vonStephan Kippes
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Nachrichten aus Spanien: Ministerpräsident Sánchez will an Weihnachten „Sicherheit“ verschenken. Der Handball verliert eine Kultfigur und zwei Banken lassen eine Fusion platzen.

Update, 3. Dezember: Der Haushalt geht durchs Parlament. 188 Abgeordnete stimmen für den Entwurf der Regierungskoalition aus Sozialisten und Podemos, 154 dagegen. Dabei etabliert sich der links-separatistische Block, mit dem die PSOE unter Pedro Sánchez und Unidas Podemos mit Pablo Iglesias an der Spitze das Misstrauensvotum gegen Mariano Rajoy geschmiedet hatten. Sozialisten und Podemos steuern 155 Stimmen bei, Schützenhilfe leisten die Republikanischen Linken aus Katalonien ERC mit 13 Stimmen und EH-Bildu mit fünf. An der Unterstützung dieser beiden Parteien stößt sich die konservative Opposition. Die ERC tritt für ein unabhängiges Katalonien ein und Bildu propagiert nicht nur ein eigenes Baskenland, sondern gilt für einige als politische Erbe der baskischen Terrorgruppe ETA. Ferner votieren noch die gemäßigten baskischen Nationalisten PNV mit sechs Abgeordneten für den Haushalt, die katalanische PDeCAT mit vier, Más País mit zwei sowie Compromís aus Valencia, Nueva Canarias, Partido Regionalista de Cantabria und Teruel Existe mit je einem Abgeordneten. Dagegen votieren der rechtskonservative Block aus Volkspartei, Ciudadanos und Vox, die Separatisten CUP und Junts per Catalyunya, die BNG. Der Entwurf muss noch durch den Senat und dann endgültig vom Parlament kurz vor Jahreswechsel verabschiedet werden. Damit feiert Pedro Sánchez einen großen parlamentarischen Erfolg, weil er die Legislatur damit praktisch in der Tasche hat. Und das ist für eine Minderheitsregierung in diesen Zeiten eine reife Leistung. Ein Wermutstropfen: Ciudadanos kommt nicht mit ins Boot. Zu verdanken hat Sánchez dies seinem Vize Pablo Iglesias, der heute einen seiner größten politischen Erfolge feiern darf. Er gilt als Architekt des Linksblocks aus Podemos, ERC und Bildu zusammen mit den Sozialisten und hat mit Erfolg alle Annäherungsversuche von Sánchez und Ciudadanos torpediert.

Champions League: Spanier schneiden so lala ab

Update, 2. Dezember. Der Ball läuft bei den spanischen Champions-League-Kandidaten nicht immer rund. Real Madrid droht das Aus in der Gruppenphase da sie auch das zweite Match gegen Schachtjor Donezk vergeigen. Das Team um Nationalspieler Toni Kroos darf auf keinen Fall am Mittwoch, 9. Dezember, gegen Borussia Mönchengladbach verlieren. Selbst ein Unentschieden könnte das Aus bedeuten. Atlético Madrid spielt gegen eine Bayern B-Elf 1:1 (1:0). Am Mittwoch macht der FC Barcelona bei Ferencváros Budapest schon nach 30 Minuten ein 0:3 (0:3) klar. Für den FC Sevilla dagegen war es ein verschenkter Tag. Im Heimspiel gegen Chelsea hieß es am Ende 0:4 (0:3), Giroud traf viermal.

Eklat im Verteidigungsministerum: Wenn Ex-Offiziere schwadronieren

Update, 2. Dezember: Verteidigungsminister Margarita Robles führt einen Feldzug gegen eine Gruppe von pensionierten Offizieren, die seltsamen Freizeitbeschäftigungen nachgehen. Erst schrieben eine Gruppe von rund 40 Offizieren einen offenen Brief an König Felipe VI, in dem sie die Abkommen der Regierung mit separatistischen Parteien beklagen, um die Einheit Spaniens, die Gewaltenteilung und die Unabhängigkeit der Justiz fürchteten. Die Instrumentalisierung des Monarchen brachte die Verteidigungsministerin in Rage. Das Fass zum Überlaufen bringen nun Chat-Nachrichten von ehemaligen Offizieren der Luftwaffe, die von der Digitalzeitschrift infolibre am 2. Dezember veröffentlicht werden. Da schwadronieren die Herren wie der ehemalige Divisionsgeneral Francisco Beca und Initiator des offenen Briefs Phrasen wie „Uns bleibt nichts anderes übrig, als 26 Millionen Hurensöhne erschießen zu lassen“. Ferner bringt er sein Bedauern zum Ausdruck, dass er keinen Kampfflieger Richtung katalanischen Landtag losschicken kann. Ministerin Robles übergibt die Aufzeichnungen der Justiz.

Deutscher Athlet bei Marathon Valencia: Richard Ringer gibt sein Debüt

Update, 2. Dezember: Mit 31 Jahren gibt der deutsche Topathlet und Bronze-Medaillengewinner über 5.000 Meter bei der EM 2016, Richard Ringer, am Sonntag, 6. Dezember, in Valencia sein Marathon-Debüt. Für seinen erfahrenen Trainer Wolfgang Heinig dürfte sich der Wechsel von der Bahn auf die Straße bald auszahlen. „Richard kann in den nächsten zwei, drei Jahren den deutschen Rekord verbessern. Er kann in der Region um 2:06 Stunden ankommen, das ist für mich durchaus realistisch“, sagte der frühere Bundestrainer. Seit fünf Jahren steht der DLV-Rekord von Arne Gabius bei 2:08:33 Stunden.

Am Sonntag heißt es Zähne zusammenbeißen: Richard Ringer läuft den Marathon.

Coronavirus und Weihnachten: Regionalminister arbeiten an Regelwerk

Update, 2. Dezember: Die Regionalminister können sich noch nicht auf eine einheitliche, für Spanien geltendes Regelwerk für die Weihnachtsfeiertage unter dem Einfluss des Coronavirus einigen. Allerdings bleiben die Regionen wohl abgeriegelt. Es soll jedoch möglich sein, zu einer Familienfeier in eine andere Region zu reisen. Nur für Familienfeiern gilt als Richtlinie, maximal zehn Personen aus verschiedenen Haushalten. Als Sperrstunde wird an Weihnachten und Silvester 1.30 Uhr ins Auge gefasst. Es ist davon auszugehen, dass die Regionalminister in der kommenden Woche diese Empfehlungen nachbessern, auch mit dem Ziel eine einheitlichere Regelung zu finden. Die Richtlinie hat Gesundheitsminister Salvador Illa klar vor Augen: „Diese Weihnachten sollten wir zu Hause bleiben.“

Update, 1. Dezember: Die Guardia Civil verhaftet einen Mann in Vegas del Geni bei Granada, der in einer Halle zur Trocknung von Tabak illegal Rassenhunde züchte. Dabei soll der 44-Jährige einigen der 100 Tiere die Stimmbänder durchtrennt haben, damit sie nicht bellen können.

Madrider Regionalregierung eröffnet Krankenhaus für Panedemiekranke

Update. 1. Dezember:  Die Madrider Regionalregierung eröffnet das Hospital Enfermera Isabel Zendal, das als Notaufnahme für Pandemie-Patienten dienen soll. Derzeit liegt noch kein Patient in dem seit Juli in Rekordzeit errichteten Notspital, nur 90 der über 669 Stellen mit Personal besetzt.

Das Madrider Krankenhaus für Pandemien ist eröffnet worden.

Update, 1. Dezember: Fußball-Ex-Weltmeister Toni Kroos strebt keine Trainerkarriere an, sondern liebäugelt mit einem Wechsel ins Metier der Kommentatoren. „Was ich mir vorstellen könnte, wenn du da mal einen coolen Kommentator hast, da an der Seite zu sitzen, mitzukommentieren, gewisse Sachen zu erklären. Das ist ja was anderes als ein Experte, der sitzt nach dem Spiel da und sagt, was schlecht oder was gut war“, sagte der Mittelfeldspieler von Real Madrid im Interview mit Johannes B. Kerner für das MagentaTV-Format „Bestbesetzung“, das am Freitag ausgestrahlt wird. Als Trainer sieht sich der 30-Jährige „nicht, maximal vielleicht noch von einer kleinen Jugendmannschaft. Weil ich diesen Reisestress, dieses halbe Leben im Hotel, dieses weg von der Familie - das will ich nicht mehr.“ Im Gespräch verteidigte Kroos seine Heimflüge direkt nach Auswärtsspielen mit dem Privatjet, auch wenn das schon mal 30 000 Euro kostet. „Für mich ist das aber kein Unsinn, weil ich bin da, wenn meine Kinder aufwachen. Dann zahl ich alles Geld der Welt.“

Fußballstar Toni Kroos von Real Madrid äußert sich zu Zukunftsplänen.

Madrider Börse im Höhenflug: Ibex verzeichnet im November Rekordanstieg

Update, 30. November: Manchmal kann es nur noch nach oben gehen: Der Börsenindex Ibex ist im November um 25 Prozent im Vergleich zum Oktober gestiegen. So einen Schub etwas hat es in der spanischen Börsengeschichte noch nicht gegeben. Angetrieben von der Aussicht auf eine baldige Schutzimpfung gegen Covid-19 kletterte der Ibex aus einer tiefen Talsohle von 6.412 Punkten am Monatsanfang auf nun 8.076. Noch immer liegt er 15 Prozent unter dem Jahreshöchstwert im Februar von 10.100. Mit dem Notstand im März stürzte der Kurs auf 6.107 Punkte ab. Aufwärts ging es im November für die Hotelgruppe Melía, für die Fluggesellschaft IAG um Iberia und Vueling, für die Banken Santander und BBVA sowie für Repsol.

Pyrenäen-Bar Sarousse erschossen: Schütze führt Notwehr als Motiv an

Update, 30. November: „Der Bär Sarousse ist tot. Er wurde erschossen“, vermeldet die Regionalregierung von Aragón. Damit ist erneut ein geschützter Bär in den Pyrenäen erlegt worden, bereits der dritte in diesem Jahr. Im Fall von Sarousse führt der Schütze Notwehr an, die Umweltbrigade Seprona will den Fall untersuchen. Tage zuvor nahm die Guardia Civil einen Verdächtiger im Zusammenhang mit einem anderen toten Bären fest, dessen Kadaver im April im Aran-Tal nahe der Grenze zu Frankreich gefunden wurde. Im Juni fiel auf der französischen Seite der Pyrenäen in der Provinz Ariège ein weiterer Bär Schüssen zum Opfer. Die geschützten und 1991 aus Slowenien eingeführten Bären sorgen vor allem in den französischen Pyrenäen seit Jahren für Streit zwischen Naturschützern sowie Hirten und Bauern.

Regierung löst Auffanglager in Arguineguin auf

Update, 29. November: Die spanische Regierung löst das Auffanglager für nordafrikanische Bootsflüchtlinge auf der Hafenmole von Arguineguin im Süden Gran Canarias nach drei Monaten und neun Tagen auf. Die letzten 27 Migranten verlassen gegen 22.15 Uhr das Notlager, in dem vor einige Wochen bis zu 2.000 Menschen unter prekären Bedingungen untergebracht waren. „Ich begrüße das, aber es bleibt noch viel zu tun“, sagte kanarische Regierungspräsident Ángel Víctor Torres. 

Ärzte und Pfleger demonstrieren in Madrid

Update, 29. November: Tausende Beschäftigte des Gesundheitswesens in Madrid demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen. Die Plattform „Marea Blanca“ - was soviel heißt wie „weiße Flut“ - spricht von 10.000 Mitarbeitern des regionalen Gesundheitswesens, die ihren Unmut zum Ausdruck bringen. Auf den Plakaten stehen Slogans zugunsten des öffentlichen Gesundheitswesens und gegen sogenannte Schrottverträge. Die Demonstranten fordern mehr Investitionen ins Gesundheitswesen. Die Mitarbeiter des Gesundheitswesens in Spanien leiden zweifach unter der Coronavirus-Krise: Sie gelten als überlastet und sind zudem einer permanenten Ansteckungsgefahr ausgesetzt.

Mitarbeiter des Gesundheitswesen demonstrieren für mehr Investitionen und bessere Arbeitsbedingungen.

Messi macht D10S

Superstar Lionel Messi und der FC Barcelona gedenken mit emotionalen Gesten des früheren argentinischen Fußball-Weltstars Diego Maradona. Nach seinem Treffer in der 73. Minute zum 4:0 (2:0)-Endstand im Meisterschaftsspiel gegen CA Osasuna zog der mehrmalige Weltfußballer sein Barcelona-Trikot aus und zeigte sich im schwarz-roten Trikot mit der Nummer 10 des argentischen Clubs Newell‘s Old Boys. Anschließend schickte Messi Kusshände in Richtung Himmel, schaute nach oben und bekreuzigte sich danach. Messi und sein Landsmann Maradona hatten - zu unterschiedlichen Zeiten - für den Verein gespielt.

Viele Besucher bei Weihnachtsmärkten am ersten Advent

Update, 29. November: Viele Spanier erleben ihr Wintermärchen. Mit der Weihnachtsbeleuchtung und den Ständen an Weihnachtsmärkten läuten viele Fernsehsender die Abendnachrichten ein. Auf den Mercadillos de Navidad kommt es zu großen Menschenansammlungen, die Diskussionen um das Für und Wider der Coronavirus-Vorsichtsmaßnahmen auslösen. Während die einen die Ansteckungsgefahr fürchten, wollen andere die Pandemie vergessen und in das weihnachtliche Ambienten eintauchen.

Viel los an der weihnachtlich geschmückten Puerta del Sol in Madrid.

Migrationskrise spaltet die Kanaren

Update, 29. November: Auf den Kanarischen Inseln kommt es erneut zu Demonstrationen wegen der Migrationskrise. Bei zwei verschiedenen Veranstaltungen demonstrieren Menschen für eine humane Lösung der Krise und die Rechte der Einwanderer, während bei der zweiten, von der rechtspopulistischen Partei Vox einberufenen Kundgebung die Abschiebung der Immigranten und ein Stopp der Einwanderungswelle gefordert wird. Dieses Jahr haben bereits etwa 20.000 Nordafrikaner die Inseln erreicht, über 500 sind bei der gefährlichen Überfahrt ertrunken. Die größte Einwanderungswelle erlebten die Inseln 2006, als über 30.000 Migranten über den Inseln nach Europa gelangen wollten.

Spektakuläre Verfolgungsjagd: Polizei jagt zu Wasser und Luft ein Drogenboot

Update, 29. November: Die Nationalpolizei gibt eine spektakuläre Verfolgungsjagd im Mittelmeer bekannt. Fünf Stunden lang und über 100 Seemeilen verfolgte die Polizei ein Schnellboot mit 20 Tonnen Haschisch an Bord, das Richtung Valencia jagte. Im Video ist zu sehen, wie die fünf Drogenkuriere die 67 Pakete ins Wasser warfen, die später von den Sicherheitskräften wieder geborgen wurden. Die Polizei konnte die Besatzung verhaften und das Schnellboot sicherstellen.

Handball in Trauer: Trainerlegende Juan de Díos Ramón stirbt mit 77 Jahren.

Update, 28. November: Der spanische Handball verliert seine Vater-Figur. Der Trainer Juan de Díos Ramón stirbt mit 77 Jahren an den Folgen eines Gehirnschlags. De Díos galt als einer der besten Sporttrainer überhaupt und ihm ist zum Teil zu verdanken, dass Handball heute kein Rand-, sondern Breitensport ist, 1971 trainierte er Atlético Madrid und holte fünf Meisterschaften, war Nationaltrainer von 1985 bis 1990 und 1995 bis 2000 und feierte Erfolge bei Europameisterschaften (zweimal Silber, einmal Bronze) und Olympischen Spielen (Bronze 96 und 00). Seinen größten Erfolg feierte als Verbandschef, als Spanien wider Erwarten Weltmeister wurde mit Trainer Valero Rivera.

Coronavirus in Spanien: Ministerpräsident Sánchez warnt vor dritter Welle

Update, 28. November: Ministerpräsident Pedro Sánchez ermahnt die Bevölkerung in einer TV-Ansprache über die Weihnachtsfeiertage “Gesundheit und Sicherheit” zu schenken. Sánchez geht von einer dritten und kritischen Etappe in der Coronavirus-Pandemie aus, die nach Ansicht von Gesundheitsexperten einhergehen könnte mit der ersten Phase der Massenimpfung gegen Covid-19. Daher appelliert der Regierungschef eindringlich an das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung. Es sei entscheidend, die Verbreitung des Virus weiter einzudämmen und das Ziel einer Inzidenz von 25 pro 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen zu erreichen. Derzeit liegt Spanien bei über 307. “Es ist noch ein weiter Weg zu gehen”, sagt Sánchez, der das Gesundheitswesen mit 10.000 Mitarbeitern verstärken will.

Fussball in Spanien: Atlético siegt gegen Valencia, Real blamiert sich gegen Alaves

Update, 28. November: Atlético Madrid stimmt sich mit einem 1:0 (0:0)-Erfolg beim FC Valencia auf das Champions-League-Spiel gegen den FC Bayern München am Dienstag um 21. Uhr ein. Dank des Eigentores von Toni Lato nach 79 Minuten bleibt Atlético in La Liga weiter ungeschlagen und rangiert nun punktgleich mit Spitzenreiter Real San Sebastian (je 23 Punkte) auf dem zweiten Platz. Dagegen kommt Stadt-Rivale Real Madrid nicht in Schwung. Das Team um den deutschen Nationalspieler Toni Kroos blamiert sich am Abend im Heimspiel gegen den bisherigen Tabellen-15. Deportivo Alaves mit 1:2 (0:1). Real verpasste durch die Niederlage nicht nur den Sprung auf Platz drei, sondern hat als Vierter bereits sechs Punkte Rückstand auf San Sebastian und Atlético. Lucas Perez (5.) per Foulelfmeter und der frühere Bundesliga-Spieler Joselu (49.) besiegelten mit ihren Toren die dritte Saisonniederlage. Der Anschluss von Casimiro (86.) kam zu spät.

Atlético Madrid setzt mit dem Sieg gegen Valencia seine Erfolgssträhne fort.

Impfplan gegen das Coronavirus: Bewohner in Seniorenresidenzen erhalten als erste Schutzimpfung

Update 27. November: Gesundheitsminister Salvador Illa teilt für den Impfplan gegen das Coronavirus die Bevölkerung in 15 Gruppen, die in drei verschiedenen Phasen bis Ende Sommer 2021 die Schutzimpfung erhalten sollen. In der ersten Phase sollen ab Januar die Bewohner von Seniorenresidenzen und deren Pfleger und Betreuer sowie das Personal in Krankenhäusern und Gesundheitszentren sowie Pflegefälle geimpft werden.

Black Friday in Spanien: Sonderverkaufsaktion mit weniger Einkäufen als in Vorjahren

Update, 27. November: Der Black Friday lockt dieses Jahr weniger Menschen in die Geschäfte als in den vergangenen Jahren. Laut Umfragen der Verbraucherschutzorganisation OCU wollen sieben von zehn Spaniern dieses Jahr nichts bei der Sonderverkaufsaktion kaufen. Die Verbraucherschützer gehen davon aus, dass wegen der Covid-19-Pandemie der Online-Handel anziehen wird. Wer dennoch Weihnachtsgeschenke kauft, gibt wohl weniger als in Vorjahren aus. 37 Prozent kaufen für 100 bis 500 Euro, 30 Prozent geben zwischen 50 und 100 Euro aus, 26 Prozent weniger als 50 Euro und sieben Prozent mehr als 500. Gekauft wird vor allem Mode, Schuhe sowie Handys und Tablets.

Razzia gegen Drogenring in Brasilien, Europa und Asien: 45 Verhaftungen und 180 Hausdurchsuchungen

Update, 27. November: Bei einer beispiellosen Razzia gegen einen mutmaßlichen Drogenring in Brasilien, Europa und Asien haben Ermittler 45 Verdächtige festgenommen, die meisten in Brasilien, gefolgt von Spanien, Belgien und Dubai. Es gab rund 180 Hausdurchsuchungen, wie die europäische Polizeibehörde Europol am Freitag in Den Haag mitteilt. Bei der Aktion seien insgesamt über 1.000 Polizeibeamte eingesetzt worden. Das Netzwerk soll für den Import von mindestens 45 Tonnen Kokain pro Jahr in europäische Häfen verantwortlich sein. Die Gewinne lagen laut Europol im Laufe eines halben Jahres bei über 100 Millionen Euro. Allein in Brasilien seien 37 Flugzeuge und 160 Liegenschaften beschlagnahmt worden. In dem südamerikanischen Land, in Belgien und Spanien stellten Ermittler zudem zusammen 37 Luxusautos sicher. In Portugal entdeckten Polizisten über zwölf Millionen Euro Bargeld.

Fusion geplatzt: BBVA und Banco Sabadell können sich nicht einigen

Update, 27. November: Die geplante Übernahme der Banco Sabadell durch die Großbank BBVA ist gescheitert. Da sich die beiden Parteien nicht auf einen Preis einigen konnten, seien die Mitte November gestarteten Verhandlungen beendet worden, teilt die Banco Sabadell mit. Die beiden Banken verhandelten über eine Fusion, nachdem die BBVA den Verkauf ihres US-Geschäfts an den amerikanischen Finanzkonzern PNC angekündigt hatte.

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