Vom Jäger zum Gejagten

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Die Hammerhai soll besser geschützt werden. Foto: dpa

Madrid/San José – dpa/sk. Der Große Hammerhai, der Riesenmanta und 20 weitere vom Aussterben bedrohte Hai- und Rochenarten sollen weniger stark bejagt werden. Das vereinbarten rund 40 Länder und die EU bei einer Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten in San José (Costa Rica) zwar nur freiwillig – Hoffnung für die bedrohten Fische gibt es dennoch.
Sicherlich zurecht wird die Aufnahme von weiteren 22 Arten – darunter drei Arte von Fuchshaien und fünf Arten von Sägefischen – in die Vereinbarung als ein großer Fortschritt gefeiert. Allerdings ist damit allein noch nicht viel gewonnen. Die beteiligten 39 Staaten, die 2010 einer gesonderten Absichtserklärung zum Haischutz beigetreten sind, müssen weitere Taten folgen lassen, etwa die Fangquoten reduzieren, Schutzgebiete ausweisen, Fangstopps verhängen oder überhaupt erst einmal ein Managementsystem für viele Arten einführen. „Die Staaten, die hier sind, haben sich freiwillig hierzu bereiterklärt, daher kann man hoffen, dass ebensolche Maßnahmen weiter folgen“, kommentierte Expertin Heike Zidowitz von der Universität Hamburg in San José.

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