Pedro Sánchez, hier bei einer Veranstaltung in Jaén, lehnt die Koalitionsangebote bisher ab. Foto: dpa

Vorwahlkampf mit Kurswechsel

Madrid – ck. Wenn Konservative (PP) und Liberale (C’s) ein wenig früher eingelenkt und das Veto gege...

Madrid – ck. Wenn Konservative (PP) und Liberale (C’s) ein wenig früher eingelenkt und das Veto gegen Pedro Sánchez (PSOE) aufgehoben hätten, würden die Sozialisten nun regieren und die Wahl am 10. November bliebe Spanien erspart. Der 180-Grad-Richtungswechsel von C’s-Chef Albert Rivera ist erstaunlich. Im April wollte er Regierungschef Pedro Sánchez rauswerfen, im Juli nannte er ihn den „gefährlichen Anführer einer Bande“ und jetzt bietet er ihm einen Pakt an, um nach dem 10-N zu regieren. Ein großes nationales Abkommen sei immer schon das Ziel der Partei gewesen, erwiderte Rivera all denen, die ihn als Fähnchen im Wind bezeichneten. „España en marcha“ (Auf geht’s Spanien) ist sein Wahlslogan.

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