Wahlkampfauftakt ohne Gereiztheit

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Pedro Sánchez umarmt Portugals Premier Antonio Costa bei der Trauerfeier für Alfredo Pérez Rubalcaba. Foto: dpa

Madrid – ck. Der Auftakt der Kampagnen zu den Landtags-, Kommunal- und Europa-Wahlen ist am Freitag überschattet worden vom Tod des sozialistischen Politikers Alfredo Pérez Rubalcaba (siehe Hintergrund). Der amtierende Regierungschef Pedro Sánchez verließ den EU-Gipfel in Sibiu und flog umgehend nach Madrid, die Partei stellte die Kampagne zurück. Die politische Gereiztheit dieser Wochen wich einem ungewöhnlichen Konsens. Einhellig trauerten alle Parteien um den Verlust eines großen Staatsmannes – mit Ausnahme der rechtspopulistischen Vox.
Dass diese neue und ultrarechte Partei bei den Landtagswahlen keine Rolle spielen wird, sagt eine Umfrage des Zentrums für Soziologische Studien CIS voraus. CIS prognostiziert dagegen einen haushohen Sieg der Sozialisten (PSOE), die in zehn der zwölf Regionen die Regierung stellen könnten, und ein entsprechendes Debakel für die konservative PP.

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