Wieder in konservativen Händen

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Isabel Díaz Ayuso mit dem Landtagspräsidenten. Foto: EFE

Madrid – ck. Am 14. August wird Isabel Díaz Ayuso aller Voraussicht nach zur Ministerpräsidentin der Region Madrid gewählt. Damit stellt die Regierungschefin wieder die konservative Volkspartei (PP), die in Madrid seit Jahrzehnten das Sagen hat. Erstmals aber in Koalition mit der liberalen Ciudadanos (C’s). Unterstützt wird der Bund – wie in Andalusien, Murcia und der Hauptstadt – von der rechtspopulistischen Vox.
Dabei hat die Landtagswahl am 26. Mai eigentlich der parteilose Sozialist Ángel Gabilondo gewonnen. Der frühere Rektor der Autonomen Universität Madrid und Bildungsminister vereinte die meisten Stimmen auf sich und brachte der PSOE 37 Sitze ein. Zusammen mit Podemos und Más Madrid wäre das linke Bündnis auf 64 Landtagsabgeordnete gekommen. Um damit gewählt zu werden, hätten sich vier Abgeordnete von Ciudadanos enthalten müssen. Das wollten sie nicht. Ihre 26 Abgeordneten haben stattdessen mit PP (30) und Vox (zwölf) die Regierung übernommen.

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