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Klopp droht Aus beim FC Liverpool – War Mané-Abgang der Anfang vom Ende?

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Von: Nico Scheck

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Jürgen Klopp tröstet Sadio Mané, nachdem der FC Liverpool das Finale der Champions League gegen Real Madrid verloren hat.
Jürgen Klopp strauchelt mit dem FC Liverpool ohne Sadio Mané. © Nick Potts/imago

Während der FC Bayern erfolgreich in die Champions League startet, strauchelt der FC Liverpool. In England fällt der Name Sadio Mané als Grund.

München – 47 Minuten waren in der Champions League gespielt. Da führte der SSC Neapel bereits mit 4:0 gegen den FC Liverpool. Zu diesem Zeitpunkt lag der FC Bayern München mit Neuzugang Sadio Mané mit 1:0 vorne, Gegner Inter Mailand. Am Ende hieß es 1:4 aus Sicht der Liverpooler, 2:0 aus Sicht der Bayern.

Warum Mané extra erwähnt wurde? Nun, der neue Star an der Säbener Straße wird in diesen Tagen und Wochen in England zu einem der Hauptgründe für die Krise der „Reds“ geschrieben. So schrieb der Mirror jüngst, der Abgang Manés zum FC Bayern werde zum Problem für Jürgen Klopp und seine Mannen. Stimmt das?

Wird Liverpool der Mané-Abgang zum Verhängnis?

Tatsächlich ist rein faktisch das Fehlen von Sadio Mané in den Reihen Liverpools der größte Unterschied zur Vorsaison. „Liverpool ohne Mané ist nicht mehr dasselbe“, titelte die Sportbible vor Wochen nach der 1:2-Pleite gegen Manchester United. Hinzu komme eine Formschwäche diverser Klopp-Stars, die man so aus den vergangenen Jahren nicht kannte. Allen voran Mohamed Salah.

Der Stürmer steckt tief in der Formkrise, traf in der Premier League erst zweimal. Stimmen auf der Insel werden laut, wonach Salah in der Vergangenheit vor allem von Mané und seinen Vorlagen profitiert habe. Und: Mané erzielte in der abgelaufenen Saison 23 Tore, war neben Salah Dreh- und Angelpunkt in Liverpools Offensivspiel. Dieser Fixpunkt fehlt auch Salah jetzt.

Zudem hat Liverpools Top-Neuzugang Darwin Nunez noch nicht gezündet. Ein Tor und ein Platzverweis nach Tätlichkeit stehen auf seiner noch frischen Liverpooler Visitenkarte.

Sadio Mané hat beim FC Bayern kleines Formtief

Kurios ist: Während die britischen Medien das Fehlen Manés monieren, hat der Senegalese beim FC Bayern sein erstes kleines Formtief zu durchschreiten. Bei den beiden Remis gegen Gladbach und Union Berlin blieb er ohne Treffer. Und auch beim 2:0-Sieg seiner Bayern in Mailand war von Mané wenig zu sehen.

Trainer Julian Nagelsmann verteidigte Mané jedoch im Anschluss an das Spiel gegen Inter: „Sadio hat es natürlich nicht leicht als Zielspieler gegen so körperlich starke Spieler.“ Mehr noch: „Aber er hat zwei entscheidende Momente gehabt. Beim 2:0 war er beteiligt, beim 1:0 durch seinen Laufweg.“ Mané scheint also noch nicht vollends im Bayern-Kader angekommen zu sein. Doch von solchen Problemen können Klopp und Liverpool aktuell nur träumen. (nc)

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