Der Retter in der Not

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„Zizou“ muss es wieder richten. Das Real-Idol soll die Mannschaft aus der Krise retten. Foto: dpa

Madrid – sk/dpa. Real Madrid hat eigentlich in dieser Saison nichts mehr zu melden. Doch je erbärmlicher die Königlichen auf dem Rasen agieren, desto mehr Schlagzeilen machen sie. Vor allem in den Rubriken Klatsch und Tratsch. Wie etwa der Eklat zwischen Kapitän Sergio Ramos und Clubpräsident Florentino Pérez über das bescheidene Spiel und die eben solche sportliche Planung, oder über die Romanze zwischen Torwart Thibaut Courtois mit High-Society-Sternchen Alba Carillo. Nun hat Präsident Pérez die Reißleine gezogen, Trainer Santiago Solari abgesetzt und mit der Ernennung Zinédine Zidanes neun Monate nach dessen Rücktritt als Trainer die Sportpresse überrascht.
Gibt nichts mehr zu richten
„Zizou“ muss es also wieder richten. So das Echo. Zu richten gibt es auf den ersten Blick erst mal nichts mehr. Denn alles scheint verloren. In neun Monaten ohne das französische Idol haben die Königlichen mit Santiago Solari und Julen Lopetegui mit nur 136 und 138 Tagen im Amt zwei Trainer verschlissen, mit Cristiano Ronaldo einen Superstar ziehen lassen, die Liga, den Pokal und die Champions League verspielt und dabei ihr charakteristisches Spiel verloren. In der jüngsten Pleite gegen Ajax Amsterdam wirkten die Königlichen wie falsch aufgestellte Statisten. Erfolgsverwöhnte Stars um Kroos, Ramos, Weltfußballer Luka Modric, Gareth Bale und Karim Benzema konnten nach dem Weggang von Zidane nur selten an frühere Leistungen anknüpfen.

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