Die zwölfte Heldentat

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Nadal jubelt ausgelassen nach dem Finalsieg. Foto: dpa

Paris – dpa/sw. „Ich hoffe, ich bin nächstes Jahr wieder hier“, drohte der seit Montag 33 Jahre alte Rafael Nadal nach einer Saga, die in der Historie wohl unerreichbar bleiben wird. In seinem zwölften Finale von Roland Garros gewann er zum zwölften Mal. Kein anderer, Frau oder Mann, triumphierte zwölfmal bei demselben Grand-Slam-Turnier. „Herkulisch“: mit dem Wort auf der Titelseite versuchte Sportblatt „L’Équipe“ den Erfolg zu fassen. Waren die Premieren-Titel fürs erfrischende deutsche Doppel Andreas Mies/Kevin Krawietz und Australierin Ashleigh Barty veritable Coups, so imponierte doch wieder Nadals Dominanz. „Es wird nie mehr einer kommen wie er“, so Finalgegner Dominic Thiem.
Der 25-Jährige aus dem österreichischen Lichtenwörth schob in der Weltrangliste Alexander Zverev von Platz vier, warf im Halbfinale Novak Djokovic raus und spielt das beste Sandplatz-Jahr seines Lebens. Doch selbst er konnte Nadal nichts antun und verlor in drei Stunden 3:6, 7:5, 1:6, 1:6. „Man fragt sich, ob jemals jemand so gut gespielt hat wie Thiem und dafür so wenig belohnt wurde“, schrieb „Daily Telegraph“.

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