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Große Konkurrenz: FC Bayern steigt in Transferrennen um Bundesliga-Juwel ein

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Der FC Bayern hat die erste titellose Saison seit 2012 hingelegt. Zur neuen Spielzeit soll ein personeller Umbruch her. Dabei steht auch Brajan Gruda auf dem Zettel.

München – Brajan Gruda hat in der abgelaufenen Bundesligasaison den Durchbruch beim FSV Mainz 05 geschafft. Mit herausragenden Leistungen gerade unter Trainer Bo Henriksen zum Ende der Spielzeit hin hat Gruda gewaltigen Anteil an der gelungenen Rettung der Rheinhessen vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga.

Der Lohn für das 19-jährige Juwel: Gruda darf in diesen Tagen im DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann mittrainieren. Dabei trifft er auf einige Stars des FC Bayern. Die könnten in der Zukunft seine Mannschaftskameraden sein. Denn: Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist der Rekordmeister ins Transferrennen um Brajan Gruda eingestiegen.

FC Bayern hat bereits Kontakt zu Brajan Gruda

Der Tempodribbler war zuletzt bereits mit Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen, sowie diversen englischen Vereinen in Verbindung gebracht worden. Nun soll auch der FC Bayern seine Fühler nach Gruda ausgestreckt haben. Dem Boulevardblatt zufolge beobachtet die Scouting-Abteilung der Münchner den gebürtigen Speyerer schon länger, inzwischen soll es eine erste Kontaktaufnahme gegeben haben.

Brajan Gruda hat den Durchbruch beim FSV Mainz 05 geschafft.
Brajan Gruda hat den Durchbruch beim FSV Mainz 05 geschafft. © IMAGO/CB

Der FSV Mainz 05 will seinen Hoffnungsträger nach Möglichkeit noch mindestens ein Jahr halten und soll ihm ein gewaltiges Preisschild um den Hals gehängt haben. 50 Millionen Euro werden angeblich aufgerufen, um Gruda aus seinem bis 2026 laufenden Vertrag auszulösen. Ob eine solche Summe wirklich realistisch ist, sei dahingestellt.

Bundestrainer Julian Nagelsmann beobachtet die Entscheidungen

Zunächst muss Gruda entscheiden, ob er überhaupt schon weg aus Mainz will, wo ihm ein Stammplatz in gewohnten Umfeld sicher ist und er sich auch mit Blick auf einen möglichen Platz im WM-Kader 2026 bestens entwickeln kann. Vor diesem Hintergrund beobachtet auch Bundestrainer Julian Nagelsmann die Entscheidungen bei dieser Personalie.

„Ich finde es schon auch wichtig für einen jungen Spieler, dass er viel Rhythmus hat“, sagte Nagelsmann am Montag in Bezug auf Gruda. „Am Ende darf er selbst entscheiden, ob er sich den Schritt schon zutraut.“ Immerhin hat der U21-Nationalspieler erst 31 Profispiele für Mainz auf dem Konto.

Beim FC Bayern wäre die Konkurrenz im Offensivbereich gewaltig, dafür könnte er von Topspielern wie Thomas Müller profitieren. Den Publikumsliebling der deutschen Fans lernt Gruda dieser Tage gut kennen.

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