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Überraschendes Statement: Hainer erteilt Kane klare Absage – „Kein Bedarf“

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Von: Christoph Gschoßmann

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2018 wurde der Engländer Harry Kane mit 6 Treffern WM-Torschützenkönig.
2018 wurde Harry Kane mit sechs Treffern WM-Torschützenkönig. Zu den Bayern kommt er wohl vorerst nicht. © IMAGO

Harry Kane würde in das Profil des FC Bayern passen - ein echter Neuner wird dringend gesucht. Doch Herbert Hainer sieht das komplett anders.

München - Die Neuner-Diskussion lässt den FC Bayern seit dem Abgang von Robert Lewandowski nicht mehr los. Eine mögliche Lösung jedoch wird wohl vorerst keine Realität: Präsident Herbert Hainer hat einen Transfer des englischen Stürmerstars Harry Kane zu Bayern München ausgeschlossen.

So sagte Hainer gegenüber Bild-TV: „Harry Kane ist ein sehr guter Spieler, aber wir haben eine Top-Mannschaft. Wenn ich mir unseren Sturm angucke, danach würden sich andere Klubs die Finger abschlecken. Wir haben im Moment keinen Bedarf“, sagte Hainer bei Bild-TV.

Hainer: „Wir sind auf allen Positionen gut besetzt“

Berichten zufolge soll der deutsche Fußball-Rekordmeister jedoch großes Interesse haben, den Kapitän der Three Lions im kommenden Sommer nach München zu holen. Kanes Vertrag bei Tottenham Hotspur in der Premier League läuft bis 2024. Der FC Bayern sei „ein top, top Klub“, sagte der 29-Jährige am vergangenen Dienstag, er sei aber aktuell auf die Spurs „fokussiert und versuche, das Beste für uns zu erreichen“.

Darauf reagierte auch der Bayern-Präsident. Es freue ihn, „wenn Harry Kane den FC Bayern so lobt, das ist auch eine Bestätigung für uns“, meinte Hainer. Allerdings sei er „fest davon überzeugt“, dass die Bayern-Stürmer „beweisen werden“, dass kein Zukauf notwendig sei.

Nicht nur Kane, auch kein anderer Spieler soll im Winter kommen, denn auch eine Ergänzung im kommenden Transferfenster schloss Hainer (68) aus. „Ich sehe nicht, warum wir im Winter einen Transfer machen sollten. Wir sind auf allen Positionen gut besetzt.“

Uli Hoeneß stieß der Auftritt von Michael Ott auf der JHV im letzten Jahr sauer auf. Das warf der Bayern-Patron dem Katar-Kritiker in diesem Jahr an den Kopf.

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