24.06.2019, Frankreich, Reims: Fußball, Frauen: WM, Spanien - USA, Finalrunde, Achtelfinale: Megan Rapinoe (M) aus den USA erzielt das Eröffnungstor nach einem Elfmeter gegen Spaniens Torhüterin Sandra Panos. Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Frauen sagen „basta“

Madrid – dpa. Die Fußballerinnen der ersten spanischen Liga streiken für ihre Rechte. Die Kickerinne...

Madrid – dpa. Die Fußballerinnen der ersten spanischen Liga streiken für ihre Rechte. Die Kickerinnen wollen endlich ein Mindestgehalt und einen Tarifvertrag. Am Samstagmittag wurde das erste Spiel zwischen Espanyol Barcelona und Granadilla abgesagt. Die Spielergewerkschaft AFE, die Männer und Frauen vertritt, sprach auf Twitter von einem „ersten und historischen Streik“. „Heute sagen wir Spielerinnen basta!“, sagte Nationaltorhüterin Mariasun Quiñones von Real Sociedad San Sebastián in einem Video der AFE. Jade Boho vom EDF Logroño betonte, man kämpfe auch für die künftigen Generationen von Fußballerinnen. Am ersten Tag des Ausstandes erhielten die Spielerinnen in den sozialen Netzwerken auch von Männern viel Unterstützung und Solidaritätsbekundungen. Die großen Stars der Primera División hüllten sich vorerst allerdings mehrheitlich in Schweigen. Nicht so der französische Weltmeister Antoine Griezmann. „Die Kameradinnen des Frauen-Fußballs, die für ihre Rechte im Streik sind, haben meine ganze Unterstützung. Viel Glück!“, schrieb auf Twitter der 28 Jahre alte Stürmer von Meister FC Barcelona.

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