Abgewatscht: Borussia Mönchengladbach vom SC Freiburg.
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Abgewatscht: Borussia Mönchengladbach vom SC Freiburg.

Heftige Abreibung

Völlig irres Bundesliga-Spiel! 0:6 nach 37 Minuten - Bayern-Schreck kassiert denkwürdige Klatsche

Debakel für Bayern-Schreck: Borussia Mönchengladbach wird in einem historischen Bundesliga-Spiel vom SC Freiburg völlig auseinandergenommen.

München/Mönchengladbach - Noch vor wenigen Wochen führte Borussia Mönchengladbach den FC Bayern München im DFB-Pokal im heimischen Stadion 5:0 vor. An diesem Sonntag (5. Dezember) kassierte Gladbach selbst in der eigenen Arena einen denkwürdige Klatsche.

Gladbach gegen den SC Freiburg: Denkwürdige Bundesliga-Klatsche für den Bayern-Schreck

Konkret: Im Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg lagen die „Fohlen“ nach 37 Minuten schon 0:6 hinten. Vier von sechs Treffern fielen dabei nach einem Standard. Maximilian Eggestein (2. Minute), Kevin Schade (5.), Philipp Lienhart (12.), Nicolas Höfler (19./25.) und Nico Schlotterbeck (37.) - der sich zuletzt selbst für den FC Bayern ins Gespräch brachte - hießen die Torschützen gegen völlig indisponierte Fußballer vom Niederrhein.

Wie Sky berichtet, war es nicht nur das erste Mal, dass Freiburg in einem Bundesliga-Spiel sechs Tore erzielte. Es war auch das erste Mal, dass eine Mannschaft auswärts in den ersten 25 Minuten gleich fünf Tore schoss. Historisch. Die Südbadener verbesserten sich damit schon zur Pause mit 25 Punkten auf den vierten Platz der Bundesliga-Tabelle. Gladbachs österreichischer Trainer Adi Hütter fand kein Rezept gegen den gnadenlosen Power-Fußball aus dem Breisgau.

Gladbach gegen den SC Freiburg: Heim-Debakel für die Borussia

Schon nach 30 Minuten hatte Gladbach zweimal gewechselt: Patrick Herrmann kam für Stefan Lainer (29.), Breel Embolo ersetzte im Sturm Alassane Plea. Nach dem Seitenwechsel wehrte sich die Heimmannschaft, die zuvor überhaupt keinen Zugriff hatte, wenigstens. Freiburg hatte dennoch kaum Mühe, die komfortable Führung gegen sichtlich geknickte Gladbacher zu verwalten. Mehr noch: Nach 72 Minuten streifte ein Schuss von Doppelpacker Höler über die Latte. Auch in dieser Szene wäre der Schweizer Torwart Yann Sommer machtlos gewesen.

Aber: In der zweiten Halbzeit fielen keine weiteren Tore mehr. Sehr zum Missfalen von SCF-Coach Christian Streich - die TV-Kameras zeigten in den Schlussminuten einen motzenden Trainer. Trotz des Spielstandes. Am Ende blieb es beim 6:0 (6:0) für die Gäste aus dem Südwesten der Fußball-Republik, die in dieser Saison die Riege an spektakulären Ergebnissen nach dem 7:1 von Bayer Leverkusen gegen Greuther Fürth am Samstag nahtlos fortsetzten. (pm) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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