Keiner will Bale

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Trainer Zindane baut nicht auf Gareth Bale. Bei Real wirkte er häufig etwas deplatziert. Foto: dpa

Madrid – sk. Gareth Bale kam 2013 als teuerster Spieler der Welt für über 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur zu Real Madrid, doch der Flügelflitzer trifft mit dem Golfball eher ins Loch als mit dem Fußball ins Tor. Nun wollen Trainer Zinedine Zidane und der Verein ihn los werden. Paris, Inter Mailand und Tottenham wollten von ihm nichts wissen und zuletzt winkte Bayern München im Vorfeld des Spiels gegen Real Madrid in Houston (3:1) dankend ab. Nun hoffen die Königlichen den bis 2022 unter Vertrag genommenen ungeliebten Star, der 14 Titel mit Real holte, in China loszuwerden. Die Zeit drängt. Denn Bales Abgang ist an den Einkauf von Paul Pogba von Manchester United geknüpft. Der Franzose soll über 100 Millionen Euro kosten, und den Deal möchte Real mit den Transfers von Bale und James Rodríguez finanzieren.
„Wir haben einen Punkt erreicht, bei dem wir Entscheidungen treffen müssen“, sagte der Real Trainer Zidane bei der Pressekonferenz nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern München. Dass der verletzungsgeplagte Bale nicht spielte, begründet Zidane mit den Verkaufsabsichten des Vereins: „Er wurde nicht in den Kader berufen, weil der Verein an seinem Transfer arbeitet.“ Zidane hofft, dass der Abgang schnell und reibungslos verläuft. Gegen Arsenal durfte Bale ran und schoss sogar eines der beiden Tore zum Ausgleich, der dann zum Sieg der Madrilenen im Elfmeterschießen führte. Der Schütze des zweiten Tors, Marc Asensio, zog sich einen Kreuzbandriss zu und wird möglicherweise in dem Jahr nicht mehr auflaufen.

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