Auf der Suche nach einem neuen Verein: Leverkusens Kai Havertz in Aktion. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images Europe/Pool/dpa
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Auf der Suche nach einem neuen Verein: Leverkusens Kai Havertz in Aktion. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images Europe/Pool/dpa

Bayer Leverkusen

Havertz: Erst Europa League, dann Wechsel nach England?

Der Abschied naht: Bayers Nationalspieler Havertz wird den Club im Sommer wohl verlassen. Ein Interessent dürfte der FC Chelsea sein.

Leverkusen (dpa) - Noch hat Kai Havertz mit Bayer Leverkusen in der Europa League die Chance auf einen erfolgreichen Saisonabschluss. Danach wird der 21 Jahre alte Offensivspieler den Werksclub nach zehn Jahren wohl verlassen, berichtet der "Kicker" in seiner Donnerstagausgabe.

Favorit für eine Verpflichtung des Jungstars soll demnach der Premier-League-Club FC Chelsea sein, der bereits Fußball-Nationalstürmer Timo Werner von RB Leipzig geholt hat. Aus verschiedenen Quellen hieße es, Havertz habe sich für den Club aus London entschieden, berichtet der "Kicker".

Bayers Sportdirektor Simon Rolfes bestätigte dem Magazin, dass es für Havertz natürlich Interessenten gebe. Aber er sagte auch: "Wir haben kein konkretes Angebot vorliegen." Der Knackpunkt für den Wechsel des begehrten Profis dürfte die Ablösesumme sein. Der Offensivspieler steht noch bis zum 30. Juni 2022 beim Bundesligisten unter Vertrag. Havertz` Wechselwunsch ist dem Club bekannt, die Höhe der Ablösesumme sollte plus Boni zumindest im Bereich eines dreistelligen Millionenbetrages liegen. Und Geschäftsführer Rudi Völler stellte noch einmal klar: "Es gibt keinen Corona-Abschlag."

Verschiedenen Medienberichten zufolge ist der Club von Roman Abramowitsch bereit und in der Lage, die geforderten rund 100 Millionen Euro als Ablösesumme für den siebenmaligen Nationalspieler zu bezahlen. Für Havertz, der mit Bayer die Champions-League-Qualifikation zunächst verpasst hat, wäre das Erreichen der europäischen Königsklasse mit dem FC Chelsea nicht zwingende Voraussetzung für einen Wechsel. Dem 21-Jährigen sei eine langfristige Planung wichtiger, schreibt die englische BBC, ohne dafür eine Quelle zu nennen.

Beim FC Chelsea, wo der frühere englische Nationalspieler Frank Lampard ein neues Topteam aufbaut, würde Havertz neben Werner auch auf seinen Nationalmannschaftskollegen Antonio Rüdiger treffen.

© dpa-infocom, dpa:200716-99-810308/4

Kai Havertz

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