Atlético-Trainer Diego Simeone während der Partie gegen Bayerm München. Foto: dpa

„Der König des Leidens“

Madrid – dpa/tl. „Olé, Olé, Cholooooo, Cholooooo“, sangen Dutzende noch weit nach Mitternacht freude...

Madrid – dpa/tl. „Olé, Olé, Cholooooo, Cholooooo“, sangen Dutzende noch weit nach Mitternacht freudentrunken am Neptunbrunnen im Zentrum von Madrid, wo sich die Atlético-Fans eigentlich sonst nur nach Titelgewinnen versammeln. Der Einzug ins Champions-League-Finale gegen Bayern München war aber, wie die Agentur EFE feststellte, „mehr als nur ein Triumph“. Es sei die „endgültige Krönung des Stils“ von Trainer Diego „Cholo“ Simeone. Im Finale gegen den Stadtrivalen Real will auch der argentinische Coach nun Revanche für die Endspiel-Niederlage vor zwei Jahren. Tormann Jan Oblak hatte, wie die Zeitung „El País“ schrieb, „dem Bombardement“ der Bayern standgehalten, der Franzose Antoine Griezmann das entscheidende Tor geschossen. Aber Spanien lag am Mittwoch vor allem dem 46-jährigen Coach aus Argentinien zu Füßen. Nicht einmal Ministerpräsident Mariano Rajoy, ein eingefleischter Fan des Erzrivalen Real Madrid, konnte sich dem Zauber entziehen: „Ich habe gestern mit Atlético gelitten, und am Ende war ich glücklich“, sagte er im Interview des Radiosenders „Cadena SER“.

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