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Trauer nach Pokal-Spiel in Leipzig: Fan stirbt einen Tag nach Wiederbelebung im Stadion

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Von: Florian Schimak, Christoph Klaucke

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Vor dem Achtelfinale im DFB-Pokal zwischen RB Leipzig und der TSG Hoffenheim gab es vor dem Stadion einen medizinischen Notfall.
Vor dem Achtelfinale im DFB-Pokal zwischen RB Leipzig und der TSG Hoffenheim gab es vor dem Stadion einen medizinischen Notfall. © IMAGO/Gabor Krieg

Vor dem Achtelfinale im DFB-Pokal am Mittwoch zwischen RB Leipzig und der TSG Hoffenheim gab es vor dem Stadion einen medizinischen Notfall. Einen Tag später ist der Fan tot.

Update vom 2. Februar, 17.40 Uhr: Einen Tag nach ihrer Wiederbelebung ist die am Stadioneingang von Fußball-Bundesligist RB Leipzig vor dem Pokal-Achtelfinale der Sachsen zusammengebrochene Person in einem Krankenhaus gestorben. Das teilte der Klub am Donnerstagnachmittag mit. Weitere Angaben zu den näheren Umständen machten die Leipziger nicht, sprachen aber „Angehörigen und Freunden“ der verstorbenen Person „unser Beileid und Mitgefühl“ aus.

Der Fan war vor dem Pokalspiel des Cupverteidigers gegen die TSG Hoffenheim (3:1) an einem Eingangstor zur Leipziger Arena zusammengebrochen. „Am Stadioneinlass musste vor dem Spiel eine Person reanimiert werden, wurde notärztlich versorgt und ins Krankenhaus gebracht“, ließ Leipzig kurz darauf zu dem „medizinischen Notfall“ verlauten.

Als Zeichen der Solidarität mit dem ums Überlebenden kämpfenden Fan verzichteten die Anhänger der Gastgeber im Spielverlauf weitgehend auf lautstarke Unterstützung. Nur bei den Toren und beim Abpfiff brandete kurzzeitig Jubel auf.

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„Der Fan wurde bereits vor Anpfiff behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ereignete sich vor dem Stadion“, teilte ein RB-Sprecher am Mittwoch mit. Weitere Informationen gab es zunächst nicht.

„Wir wünschen dem Fan im Krankenhaus, dass es ihm schnell besser geht“, sagte RB-Trainer Marco Rose im Anschluss an die Partie, die sein Team mit 3:1 (2:0) gewann.

„Ich habe mitbekommen, was da passiert ist. Wir hoffen das Beste für den Betroffenen und seine Familie“, sagte Leipzigs Torschütze Emil Forsberg: „Wir sind geschockt und hoffen einfach nur, dass alles gut ist.“

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Die Nachricht über den Notfall hatte sich unter den Fans im Stadion herumgesprochen. Die Stimmung war trotz des frühen Leipziger Führungstreffers gedämpft, es gab nur vereinzelt Anfeuerungsrufe und -gesänge.

Auch bei Sky wurde die Durchsage gemacht und erklärt, warum bei dem Spiel eine gespenstische Atmosphäre herrschte. Die Gastgeber gingen durch Emil Forsberg in der 8. Minute in Führung. Konrad Laimer erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0.

Im zweiten Durchgang verkürzten die Gäste durch Kasper Dollberg, ehe Timo Werner in der 83. Minuten den Schlusspunkt setzte. (sid/smk)

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