Corona-Impfung

Novak Djokovic: Tennisstar will sich nicht impfen lassen – „werde lieber Turniere verpassen“

Der Wirbel um Novak Djokovic nimmt kein Ende. Der serbische Tennisstar macht mit deutlichen Aussagen zur Corona-Impfung auf sich aufmerksam.

Frankfurt – Der serbische Tennisstar Novak Djokovic hat sich gegenüber der BBC am Dienstag (15.02.2022) deutlich zu seiner Einstellung gegenüber der Corona-Impfung* geäußert: „Ich werde lieber Turniere verpassen und Trophäen nicht gewinnen, als mich zur Impfung zwingen zu lassen.“ Er sei sogar bereit die French Open und Wimbledon zu verpassen.

Diese Aussagen lassen vermuten, dass es sich bei dem Serben um einen Impfgegner handelt. Das dementierte Djokovic jedoch: „Ich war nie gegen Impfungen“, sagte er der BBC und bestätigte, dass er als Kind geimpft worden war. Dennoch störe ihn der Zwang: „Ich habe immer die Freiheit unterstützt, zu wählen, was man in seinen Körper gibt.“ Er denke weiterhin darüber nach, sich impfen zu lassen. In dem Zusammenhang betonte der Tennisstar, dass sein Körper seine eigene Angelegenheit sei und er die Entscheidung für sich selbst treffen wolle.

Novak Djokovic verzichtet lieber auf Erfolge im Tennis, als sich zur Impfung zwingen zu lassen.

Tennisstar Djokovic: „Niemand will Corona bekommen“

Zuletzt hatte der 20-Fache Grand-Slam-Gewinner durch einen Streit um seinen Impfstatus mit der australischen Regierung auf sich aufmerksam gemacht. Bei der Einreise wurde er aus Australien abgeschoben* und konnte nicht bei den Australien Open* antreten. Laut Unterlagen des Bundesgerichts war der Grund dafür, dass Djokovics „Anti-Impf-Einstellung“ negativen Einfluss auf die Bevölkerung haben könnte.

Dem vorausgegangen war ein positiver Corona-Test* Djokovics einige Wochen vor dem Turnier. Es wurde viel über eine Fälschung des positiven Ergebnisses spekuliert. Gegenüber BBC machte der Tennisstar keine konkreten Angaben dazu. Stattdessen adressierte er die Spekulationen: „Niemand will Corona bekommen. Ich nehme das sehr ernst. Ich mag es nicht, wenn jemand denkt, ich hätte das absichtlich gemacht, um nach Australien zu dürfen.“ (Monja Stolz) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © John Walton/dpa

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