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Sadio Mané verhindert Mega-Chance von Müller – Nagelsmann macht Klartext-Ansage an Bayern-Star

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Von: Nico Scheck

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Trainer Julian Nagelsmann wechselt Sadio Mané beim Spiel FC Bayern München gegen Barca aus.
Sadio Mané weiß auch gegen den FC Barcelona nicht zu überzeugen. Julian Nagelsmann wechselt ihn aus. © Frank Hoermann/imago

Der FC Bayern gewinnt auch das zweite Gruppenspiel in der Champions League. Doch auch gegen Barca fremdelt Sadio Mané im Bayern-Ensemble. Was ist los?

München – Es war nicht der viel zitierte „Dosenöffner“ für Sadio Mané. Genau diesen brauche der Senegalese, hatte sein Trainer Julian Nagelsmann vor dem Gipfeltreffen mit dem FC Barcelona in der Champions League gesagt. Das Wiedersehen mit Robert Lewandowski und Barca glückte, der FC Bayern München gewann mit 2:0. Doch Mané kriselt weiter.

Dabei hatte alles so gut ausgeschaut für Sadio Mané, den Top-Neuzugang der Bayern. Fünf Tore in den ersten sechs Pflichtspielen. Ausgerechnet zu dieser Zeit kriselten Jürgen Klopps „Reds“. Manés Abgang sei der Hauptgrund für die Liverpool-Krise, hieß es in britischen Medien. Doch zurück zum Dienstagabend.

Sadio Mané verhindert Mega-Chance

Es lief die 70. Spielminute, als Nagelsmann Sadio Mané vom Feld nahm. Für ihn kam Serge Gnabry. „Er hat heute wieder eine neue Position gespielt, die er bei Liverpool nicht so oft gespielt hat über die Jahre davor. Es ist ganz normal, das ist ein Neuzugang, der natürlich in gewisse Abläufe noch reinkommen muss“, verteidigte Nagelsmann nach der Partie seinen Schützling.

Dieser hatte in der 40. Minute Thomas Müllers Großchance unfreiwillig verhindert. Nach Vorlage von Jamal Musiala war Müller im Barca-Fünfer beinahe zum Abschluss gekommen. Doch Sadio Mané lief ihn über den Haufen. Abstimmungsprobleme. Sinnbildlich.

Was sich Nagelsmann jetzt von Mané wünscht

34 Ballkontakte waren es für Mané am Ende all in all. 18 Pässe, kein Torschuss, keine Torschussvorlage. Nagelsmann wusste nach der Partie genau, was er jetzt von Sadio Mané erwartet: „Ich hab‘ ja schon unter der Woche gesagt, dass ich mir wünsche, dass er gewisse Dinge an sich zieht. Vielleicht einen Tick weniger den Mitspieler sucht, sondern da versucht, noch ein bisschen selbstbewusster zu sein.“ Klare Ansage!

Schon am Sonntag im „Doppelpass“ hatte Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic das angeknockte Selbstbewusstsein Manés bemängelt. Er sei „vielleicht zu selbstkritisch“, da müsse er jetzt „rauskommen“. Gegen Barcelona hat das offensichtlich noch nicht geklappt. Versöhnliche Worte hatte Nagelsmann am Ende des Abends dann aber doch noch übrig. Man sei froh, Sadio Mané im Bayern-Kader zu haben. Und: „Er wird unserem Spiel seinen Stempel aufdrücken.“ (nc)

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