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„Werde schon bald zeigen...“: Sadio Mané äußert sich erstmals zu seiner Bayern-Flaute

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Von: Nico Scheck

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Sadio Mané bleibt für den FC Bayern auch gegen den FC Barcelona wirkungslos.
Sadio Mané hadert mit seiner aktuellen Leistung beim FC Bayern. © IMAGO

Auch gegen den FC Barcelona bleibt Sadio Mané ohne Tor. Was ist los mit dem Bayern-Star? Jetzt hat sich der Neuzugang erstmals zu seiner Mini-Krise geäußert.

München - Die Krise bei Sadio Mané mutiert weiter. Der 2:0-Sieg seines FC Bayern gegen den FC Barcelona war gleichzeitig Manés viertes Spiel in Folge ohne eigenen Treffer. Und auch sonst blieb der senegalesische Stürmer-Star nahezu wirkungslos. Kein Torabschluss, keine Torschussvorlage, zwei Dribblings, keins gewonnen.

Hinzu kam an jenem Dienstagabend, dass Sadio Manés grotesker Zusammenprall mit Thomas Müller kurz vor dem Pausenpfiff eine Großchance der Münchner verhinderte. Bezeichnend für den ehemaligen Liverpool-Star in diesen Tagen! Dabei durfte Mané gegen Barca endlich mal auf seiner Lieblingsposition, links vorne, statt wie zuletzt als Mittelstürmer ran. Das Ende ist bekannt.

„Weiß, dass ich es besser kann“: Sadio Mané zeigt sich selbstkritisch

„Ich weiß, dass ich es besser kann“, zeigte sich Sadio Mané nach Abpfiff bei Sport1 selbstkritisch. Dass ihn Trainer Julian Nagelsmann nun auf links aufstellte, wollte der 30-Jährige nicht als Ausrede gelten lassen: „Ich habe zuvor mein ganzes Leben auf der linken Seite gespielt, also kein Problem für mich.“

Natürlich denke man als Stürmer darüber nach, wenn man kein Tor erzielt. Doch: „Ich werde schon bald wieder zeigen, was ich kann. Man muss sich jetzt keine Sorgen um mich machen.“ Ohnehin sei es viel wichtiger, „dass wir gewinnen“, betonte Sadio Mané weiter. Das Team habe gegen den neuen Klub von Robert Lewandowski „fantastisch“ gespielt. Er selbst fühle sich sehr wohl im Bayern-Kader. „Es gibt kein Problem“, versicherte Mané.

Wie Kahn über die Mané-Krise denkt

Bayern-Boss Oliver Kahn sieht die Situation um Afrikas Fußballer des Jahres gelassen. „Wir haben viele Neue. Auch mit Sadio im Sturm. Im Zusammenspiel merkt man, dass es noch ein, zwei Spiele braucht“, erklärte der frühere Weltklasse-Keeper nach dem Champions-League-Kracher.

Ähnliche Töne hatte schon vor dem Barca-Spiel Nagelsmann angestimmt. So sieht der Bayern-Trainer Manés Problem vor allem in zu viel Selbstkritik. „Er denkt einen Tick zu viel nach“, ist sich der Übungsleiter sicher. Sadio Mané fehle schlicht „so ein Dosenöffner“. Gegen Barca blieb die Dose weiter geschlossen. (nc)

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