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Sadio Mané verzichtet bei Lederhosen-Shooting auf eine Bayern-Tradition - Er ist nicht der einzige

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Von: Nico Scheck

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Sadio Mané (r) mit Marcel Sabitzer beim traditionellen Lederhosen-Shooting des FC Bayern.
Sadio Mané beim traditionellen Lederhosen-Shooting des FC Bayern. © Lennart Preiss/dpa

Er mag Lederhosen, auf eine bayerische Tradition muss Sadio Mané beim Shooting des FC Bayern aber doch verzichten. Die Gründe liegen auf der Hand.

München - Nicht nur das Bayern-Trikot, auch die Lederhose schmückt Sadio Mané ungemein. Pünktlich vor der ersten Englischen Woche werden beim FC Bayern München Traditionen gepflegt. Schließlich steht das Oktoberfest vor der Tür. Und wie es bei den Bayern Tradition ist, gibt es das Lederhosen-Shooting bei Paulaner am Nockherberg.

Im Fokus: die Neuen im Bayern-Kader. Also auch Mané. Dem Senegalesen ist die Tracht jedoch nicht gänzlich unbekannt. „Ich kenne diese Tradition schon aus meiner Zeit in Salzburg. Mir macht es Spaß, Lederhosen zu tragen, weil ich generell sehr an verschiedenen Kulturen und ihren Traditionen interessiert bin“, erklärte er am Rande des Shootings. So habe er die Tracht von vor acht Jahren sogar immer noch.

Warum Sadio Mané auf eine Bayern-Tradition verzichtet hat

Auf eine Bayern-Tradition musste der Neuzugang vom FC Liverpool dann aber doch verzichten. Während die Kollegen auf dem Mannschaftsfoto mit dem Bierglas zuprosteten, hebte Mané nur den Daumen. Der Grund: Mané trinkt keinen Alkohol, ist streng gläubiger Muslim. Gleiches gilt für Ajax-Neuzugang Nazar Mazraoui. Auch er verzichtete auf ein Zuprosten.

Dass Mané keinen Alkohol trinkt, begrüßt auch Bayerns Aufsichtsrat Uli Hoeneß. Jüngst hatte er bei Sport Bild gejubelt: „Der Sadio ist sowieso der Hammer. [...] Er trinkt keinen Alkohol, sein ganzes Leben besteht aus Fußball. Das ist ein Traum für die Mannschaft und für unsere Außendarstellung.“

Mané schwärmt vom FC Bayern: „Habe großes Glück“

Auch der Gelobte fühlt sich in München offenbar pudelwohl. Am Rande des Shootings schwärmte Mané vom FC Bayern und dem familiären Umfeld. „Es fühlt sich so an, als wäre ich schon lange, lange Zeit hier. Es ist nie einfach, wenn man den Klub wechselt. Aber ich habe Glück, hier bei diesem großen Verein zu sein“, betonte er und schob nach: „Wow! Wie man mich hier empfangen hat. Ich möchte einiges zurückgeben.“

Gelegenheit dazu wird Mané schon bald auch in der Champions League haben. Dort trifft der FC Bayern nämlich unter anderem auf den FC Barcelona und Inter Mailand. „Wir sind bereit für diese großen Spiele“, betonte der 30-jährige Flügelflitzer. Sein Credo: „Wenn du der Beste sein willst, musst du die Besten besiegen. Wir werden sehr gut vorbereitet sein.“ (nc)

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