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Sadio Mané nennt seine Idole - Bayern-Star legte für ein Trikot sogar Extraschichten ein 

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Von: Nico Scheck

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Sadio Mané hat mit dem FC Bayern den Supercup 2022 gewonnen.
Bayern-Neuzugang Sadio Mané hat verraten, wer früher seine Idole waren. © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

Beim FC Liverpool zum Weltstar aufgestiegen, zaubert Sadio Mané jetzt im Trikot des FC Bayern. Nun hat er verraten, wer seine fußballerischen Idole waren.

München - Zwei Spiele, zwei Tore. Die bisherige Bilanz von Sadio Mané im Trikot des FC Bayern München kann sich durchaus sehen lassen. Der Star-Neuzugang scheint im Münchner Ensemble direkt angekommen zu sein. Und das ist auch nötig, soll der Senegalese doch den Abgang von Robert Lewandowski (FC Barcelona) kompensieren.

Bei den Bayern ist Mané schon jetzt ein Publikumsliebling. So erklärte Marketing-Vorstand Andreas Jung während der USA-Tour, dass das Trikot des Flügelflitzers derzeit am meisten nachgefragt ist. Nun hat Mané verraten, wessen Trikots er als Kind getragen hat.

FC Bayern: El Hadji Diouf und Ronaldinho waren die Idole von Sadio Mané

„Sie waren meine Idole. Das waren herausragende Spieler. Ich habe mir stundenlang Videos von ihnen angesehen und versucht, ihnen alles nachzumachen“, erklärte Mané im Interview mit dem FC Bayern Mitgliedermagazin 51. Wen er meint? El Hadji Diouf und Ronaldinho. Von beiden hatte er ein Trikot als Kind.

„Meine Mutter hat mir ein Trikot von El Hadji Diouf geschenkt“, verriet Mané weiter. Und: „Als ich etwas älter war, habe ich mir selbst eins von Ronaldinho gekauft. Ich habe extra gearbeitet und mir Geld verdient, um es mir zusammenzusparen.“ Es sei immer ein „Traum“ von ihm gewesen, „seinen Namen auf dem Rücken zu tragen. Ich wollte die Trikots gar nicht mehr ausziehen, jeden Tag hatte ich ein anderes an“.

Bayern-Star Sadio Mané sieht sich nicht als Weltstar

Mittlerweile ist der 30-Jährige selbst ein Weltstar. Erst vor knapp zwei Wochen wurde Mané erneut zu „Afrikas Fußballer des Jahres“ gewählt. Star-Allüren? Von wegen! Mané sieht sich selbst nicht als Weltstar, wie er bei 51 betonte: „Die Leute sagen das über mich, aber ich sehe mich überhaupt nicht als Weltstar. Mit solchen Begriffen kann ich wenig anfangen. Mir geht es nur darum, Teil des Teams zu sein. Dafür tue ich alles.“

Dass der neue Star im Bayern-Kader derart bodenständig geblieben ist, kann man sicherlich auch auf seine Kindheit zurückführen. „Ich wurde in einem kleinen Dorf im Senegal geboren, es heißt Bambali. Dort bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen. In meiner Kultur genießen Eltern einen hohen Stellenwert. Man hört auf sie, man erweist ihnen Respekt. Ich denke, dass diese Werte in allen Bereichen des Lebens sehr wichtig sind und bin dankbar, dass ich so erzogen wurde“, erklärte Mané. (nc)

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