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Kein Schafkopf! Thomas Müller verrät, was im Bayern-Bus wirklich gespielt wird

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Von: Nico Scheck

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Thomas Müller jubelt über sein Bayern-Sieg gegen den VfL Wolfsburg in der Bundesliga.
Was wird beim FC Bayern im Mannschaftsbus gespielt? Thomas Müller hat es verraten. © Gladys Chai von der Laage/imago

Auch für den VfL Wolfsburg ist der FC Bayern mindestens eine Nummer zu groß. Am Ende loben alle Jamal Musiala - und Thomas Müller verrät Interna.

München - Am Ende war es ein ungefährdeter Sieg. Und Thomas Müller hat sein erstes Ligator in der noch jungen Saison erzielt. Beim 2:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg ließ der FC Bayern München nur in der Anfangsviertelstunde so etwas wie Spannung aufkommen. Dann kamen die Münchner Chancen und kurz darauf das 1:0 durch Jamal Musiala.

Hatte Müller beim 6:1 gegen die Eintracht noch per Slapstick-Einlage einen eigenen Treffer verhindert, machte es der 32-Jährige gegen die „Wölfe“ nun besser. Das 2:0 nach Vorarbeit von Joshua Kimmich ging auf sein Konto. Kein Wunder also, dass Müller nach dem Spiel einmal mehr gut gelaunt war - und direkt mal aus dem Nähkästchen plauderte.

FC Bayern: Thomas Müller verrät, was im Team-Bus gespielt wird

Dass Müller gerne Schafkopf spielt, ist längst kein Geheimnis mehr. Umso überraschender, dass meist nicht Schafkopf im Bayern-Mannschaftsbus gespielt wird. Denn nun verriet Müller nach dem Spiel: „Wir spielen was Modernes, Mario Kart auf Nintendo. Da geht es ab.“

Also kein Schafkopf? „Man muss sich den Generationen anpassen. Schafkopf spiele ich in meiner Freizeit mit den älteren Haudegen. So Dreißigjährigen halt“, erklärte Müller lachend. Dabei nahm der vor allem auf den Torschützen zum 1:0, Musiala, Bezug. Müller schwärmte: „Jamal ist in diesen Situationen so gut, weil er so schnell auf alle möglichen Dinge reagieren kann. Dass er den Ball trocken unten links reinhämmert, war vom Feinsten.“

Thomas Müller schwärmt über Bayern-Star Sadio Mané

Doch Musiala ist derzeit nicht der einzige im Bayern-Kader, der für Furore sorgt. Auch Neuzugang Sadio Mané wusste gegen Wolfsburg zu überzeugen. Das sah auch Müller so, der seinen Sturm-Partner nach dem Spiel lobte: „Vor dem 1:0-Abseitstor dreht er sehr gut auf. Er hat auch das Timing gut hinbekommen. Wir haben dann auf die rechte Seite verlagert, das war ein bisschen Abseits. Natürlich gibt er unserem Spiel mit seinen Qualitäten in der Offensive viel.“

Auch Müller profitiert von Manés Offensiv-Qualitäten. Bleibt noch abzuwarten, wer die Rolle des Vollstreckers von Robert Lewandowski übernimmt. Vor der Saison hatte Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge auf Müller als kommenden Torschützenkönig getippt. Der Anfang wäre gemacht. (nc)

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