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„Hatte schon bessere Antworten“: Thomas Müller ist nach kurioser Reporter-Frage sprachlos

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Von: Nico Scheck

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Thomas Müller sitzt gegen Union Berlin zunächst nur auf der Bank.
Thomas Müller saß gegen Union Berlin zunächst nur auf der Bank. © IMAGO / Sammy Minkoff

Dass Thomas Müller mal die flotten Sprüche ausbleiben, ist eine Rarität. Auf eine Reporter-Frage nach dem Union-Spiel wusste der Bayern-Star aber keine Antwort.

München - Da war selbst Thomas Müller sprachlos. Gerade eben noch hatte der Stürmer mit dem FC Bayern München nur 1:1 bei Union Berlin gespielt - und damit die Tabellenführung in der Bundesliga verspielt. Und dann kam diese eine, kuriose Frage. Trainer Julian Nagelsmann hatte Müller nur auf die Bank gesetzt. Knapp eine Stunde musste Müller von außen zuschauen, wie seine Kollegen fast schon verzweifelt gegen die Union-Defensive anrannten.

Nach 62 Minuten durfte dann Müller ran. Doch auch das bayerische Urgestein konnte das zweite Remis in Folge nicht mehr abwenden. Dass Müller nach der Partie schon wieder lachen konnte, lag auch an einer ungewöhnlichen Reporter-Frage.

Kuriose Reporter-Frage macht Thomas Müller sprachlos

Jens Westen, Sky-Reporter, wollte von Müller wissen, ob er gerne 62 Minuten auf der Bank Platz genommen hätte. Bitte was? Da musste selbst ein Thomas Müller, sonst sehr schlagfertig, erst einmal kurz überlegen. „Die Fragestellung hat mir gut gefallen“, entgegnete er lachend. Auf Westens Nachfrage, ob Müller auch eine Antwort auf die Frage hätte, zeigte sich dieser zunächst sprachlos: „Nicht wirklich.“

Doch Thomas Müller wäre nicht Thomas Müller, wenn dann doch noch ein paar Sätze folgen würden. „Man spielt immer gerne, aber das haben wir in den Vorwochen schon betont: Wir sind aktuell auf so einem hohen Leistungsniveau im gesamten Kader, haben vorne die Qual der Wahl. Nächste Woche geht’s weiter“, erklärte er.

„Hatte schon bessere Antworten“: Müller witzelt nach Bayern-Patzer

Im Anschluss beendete Müller das Interview mit den Worten: „Hatte schon bessere Antworten, muss ich zugeben.“ Möglicherweise lag das auch am mauen Ergebnis der Bayern gegen Union. Noch vor einigen Tagen hatte Müller vor verfrühter Euphorie rund um den FC Bayern gewarnt. „Wir wissen ja auch, dass die Finalspiele und alles, was dazugehört, erst in einem halben, dreiviertel Jahr gespielt werden“, hatte er am Rande des Paulaner Lederhosen-Shootings betont.

Immerhin: Müller hat Oliver Kahn im Ranking der Bayern-Rekordspieler überholt. Durch seine Einwechslung gegen Berlin kam der deutsche Nationalspieler zu seinem 633. Bayern-Spiel. Im aktuellen Bayern-Kader kommt keiner an diese Zahl heran. Mit Sepp Maier (702 Spiele) hat nur noch einer mehr Einsätze für die Bayern vorzuweisen als Müller. Da kann man dann auch mal sprachlos sein. (nc)

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