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Tuchel schielt auf Trainerjob und scheint kuriose Konkurrenz zu haben

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Von: Stefan Schmid

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Erst kürzlich wurde Thomas Tuchel beim FC Chelsea entlassen, nun hat er den Posten als englischer Nationaltrainer im Blick.

London - Die Freistellung von Thomas Tuchel beim FC Chelsea Anfang September sorgte für viel Gesprächsstoff und ließ einen „am Boden zerstörten“ Trainer zurück. Nun scheint sich der deutsche Übungsleiter von seiner Entlassung erholt zu haben, der nun mit dem Posten als englischer Nationaltrainer einen prominenten Posten im Blick hat. Allerdings soll es namhafte Konkurrenz auf der Liste der möglichen Nationaltrainer geben, die vor allem in Verbindung mit Tuchel einen pikanten Namen bereithält.

Tuchel könnte von Trainerentlassung profitieren

Obwohl Thomas Tuchel noch nicht so lange vereinslos ist, soll der Deutsche nach Informationen der britischen Zeitung Telegraph seit seinem Rauswurf beim FC Chelsea bereits drei Jobangebote erhalten haben. Aber sowohl die beiden Angebote aus England als auch die Möglichkeit aus Spanien soll Tuchel dankend abgelehnt haben. Er warte „auf die richtige Gelegenheit“, die sich bis jetzt scheinbar noch nicht ergeben hat.

Thomas Tuchel hat zuletzt den FC Chelsea trainiert.
Der Blick bei Thomas Tuchel geht in Richtung Zukunft. © Nigel French/dpa

Die Gelegenheit, die es Tuchel allerdings angetan haben soll, ist die Möglichkeit zum Trainer der englischen Nationalmannschaft berufen zu werden. Um diese Chance zu bekommen, müsste aber der aktuelle Coach der Three Lions, Gareth Southgate, dessen Vertrag noch bis 2024 läuft, von seinen Aufgaben entbunden werden. Somit würde am Ende Tuchel nicht nur von der Entlassung des Kollegen profitieren, sondern auch vom potenziell schlechten Abschneiden der Engländer bei der WM 2022 in Katar.

Nicht nur Tuchel zeigt Interesse am englischen Trainerstuhl

Auf die Entlassung von Southgate zu pokern und dabei andere Angebote abzulehnen ist ein für Tuchel ein Spiel mit hohem Einsatz. Der englische Trainer steht zwar aufgrund einer aktuellen Ergebnisflaute in der Kritik, den Three Lions bei der WM ein schlechtes Ergebnis vorauszusagen, darf aber trotzdem als gewagt bezeichnet werden. Wenngleich die finanzielle Situation bei Tuchel, der weiterhin seinen Monatslohn von Chelsea überwiesen bekommt, nicht darunter leiden wird.

Die Situation wirkt kurios, denn nicht nur Tuchel scheint auf einen noch besetzten Job zu setzen, auch der ehemalige Coach von Tottenham Hotspur, Mauricio Pochettino, gilt als Interessent. Und bei einer in England nicht zu unterschätzenden Macht, den britischen Buchmachern, steht Graham Potter hoch im Kurs. Pikanterweise hat dieser erst vor kurzem die Nachfolge von Thomas Tuchel bei den Blues angetreten. Auch beim VfB Stuttgart gab es Gerüchte um Tuchel, dort hat aber jetzt ein anderer die Nase vorn. (sch)

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