Konrad Laimer (l.) und Timo Werner amüsieren sich beim Baseball prächtig.
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Konrad Laimer (l.) und Timo Werner amüsieren sich beim Baseball prächtig.

Nächster RB-Profi im Anmarsch?

FCB-Kandidat mit Timo Werner im Urlaub – Fans fordern: „Komm zu Bayern“

Die Sommerpause lässt den Fußball-Profis Raum für individuelle Freizeitgestaltung. DFB-Star Timo Werner und Kumpel Konrad Laimer zieht es in die Staaten.

Los Angeles - Die Gerüchte sind nicht neu: Verschiedenen Medienberichten zufolge möchte der FC Bayern - vor allem in Person von Trainer Julian Nagelsmann - den Leipziger Konrad Laimer an die Säbener Straße locken. Der Österreicher will seinen Vertrag bei den Sachsen laut dem Kicker nicht verlängern.

Berichten von Sky zufolge will RB Leipzig seinen Mittelfeld-Motor aber auf keinen Fall in Richtung München ziehen lassen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Nach Dayot Upamecano, Julian Nagelsmann und Marcel Sabitzer wäre Laimer schon der vierte „Raub“ von Seiten des Rekordmeisters.

Konrad Laimer und Timo Werner machen Urlaub in Los Angeles

Laimer hat noch Vertrag bis 2023, stellt sich RB quer, könnte der Transfer für die Bayern zu einem schwierigen Unterfangen werden. Der 25-Jährige schloss einen Abgang selbst ausdrücklich nicht aus. Momentan hat er genügend Zeit, sich Gedanken um seine Zukunft zu machen.

Die Sommerpause nutzt Laimer für einen Ausflug in die Vereinigten Staaten. Mit dabei: Kumpel und Ex-Teamkamerad Timo Werner. Ganze 90 Mal standen die beiden gemeinsam für Leipzig auf dem Platz. Die beiden zog es nach Los Angeles zu einem Baseball-Match der Profiliga MLB.

Konrad Laimer zum FC Bayern? RB Leipzig steht im Weg

Dabei bekannten sie klar Farbe und outeten sich als Fans der LA Dodgers, wie ein Instagram-Foto auf den Kanälen der beiden Kicker zeigt. Sogar der Klub selbst hieß Werner auf seiner Seite willkommen. In den Kommentaren zu Laimers Instagram-Post tummeln sich nicht wenige Fans des FC Bayern, die etliche Male eine deutliche Forderung äußern: „Komm zu Bayern!“

Die größten Flop-Transfers des FC Bayern München

Breno, von Januar 2008 bis 2012 beim FC Bayern, 12 Millionen Euro Ablöse, 33 Spiele für den FC Bayern. 
Im Winter 2008 kam der hochtalentierte Innenverteidiger für eine beachtliche Ablösesumme vom FC São Paulo nach München. Schwere Knieverletzungen warfen den Brasilianer immer wieder zurück. Nachdem er unter Alkohol- und Medikamenteneinfluss 2011 sein Haus in Grünwald in Brand setzte, wurde er zu 3 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt. Nach seiner frühzeitigen Haftentlassung kehrte Breno zu seinen Jugendverein São Paulo zurück.
Edson Braafheid, von 2009 bis Januar 2011 beim FC Bayern, 2 Millionen Euro Ablöse, 19 Spiele für den FC Bayern.
Als Wunschtransfer von Louis van Gaal an die Säbener Straße gekommen, fand sich der Niederländer meistens auf der Bank wieder. Wurde 2010 für ein halbes Jahr an Celtic Glasgow verliehen und verließ Anfang 2011 München ablösefrei in Richtung Hoffenheim.
Danijel Pranjić, von 2009 bis 2012 beim FC Bayern, 7,7 Millionen Euro Ablöse, 85 Spiele für den FC Bayern. 
Für eine satte Ablöse wechselte der Kroate vom SC Heerenveen an die Säbener Straße. Genauso wie Braafheid ein Wunschtransfer von Louis van Gaal. Kam Pranjić unter dem Niederländer noch regelmäßig zum Einsatz, änderte sich dies in der Saison 2011/12 unter Jupp Heynckes. Der Vertrag wurde nicht verlängert und der Außenverteidiger verließ ablösefrei den Verein zu Sporting Lissabon. Ein sattes Minusgeschäft für den FC Bayern.
Landon Donovan, von Januar bis März 2009 beim FC Bayern, ausgeliehen, 7 Einsätze (kein Tor) für den FC Bayern.
Ausgeliehen von LA Galaxy während der Klinsmann-Ära, konnte der US-Boy auch im zweiten Anlauf in Deutschland nicht durchstarten (zuvor bei Bayer Leverkusen). Die Verantwortlichen in München waren froh, dass sie keiner festen Verpflichtung zugestimmt hatten und so trennten sich die Wege schnell wieder. In den folgenden Jahren wurde Donovan von Los Angeles zweimal zum FC Everton ausgeliehen. Auch hier blieb es bei Kurzbeschäftigungen.
Die größten Flop-Transfers des FC Bayern München

Käme es nur auf Laimer selbst an, wäre der Wechsel wohl schon in trockenen Tüchern. Doch die Situation ist ähnlich wie bei Robert Lewandowski: Aktuell ist sein Verein nicht gewillt, ihn vor Vertragsende abzugeben. Spielminuten müsste sich der Österreicher beim FC Bayern aber wohl hart erkämpfen, mit Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Neuzugang Ryan Gravenberch und Marcel Sabitzer gibt es eine Menge Konkurrenz. (epp)