Es gibt Autos, die besonders für Senioren geeignet sind (Symbolbild).
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Es gibt Autos, die besonders für Senioren geeignet sind (Symbolbild).

Spezielle Ansprüche

Autos für Senioren: Welche Aspekte beim Neuwagenkauf besonders wichtig sind

Senioren haben andere Ansprüche an ihr Auto als jüngere Fahrer. Auch wenn es nur Details sind – sie machen einen wichtigen Unterschied.

Der Kauf eines neuen Autos ist nie wirklich einfach – außer man spart schon länger auf ein zuvor ausgewähltes Wunschauto. Das ist aber nicht der Normalfall, und so kommt es oft vor, dass man bei der Wahl des Autos etwas überfordert ist – soll es das neue SUV-Elektroauto* sein oder doch lieber ein schmucker Kleinwagen? Das geht jüngeren Fahrern genauso wie den Älteren. Vor allem aber bei Senioren empfiehlt es sich, auf gewisse Details und Aspekte des Autos zu achten, die einem das Fahren und den Umgang mit den Neuwagen erleichtern. Viel zu oft aber denkt man an diese Anforderungen gar nicht. Kein Problem – wir haben hier eine Liste von Auto-Eigenschaften, die besonders seniorenfreundlich sind.

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Autos für Senioren: Diese Details sind wichtig

Der ADAC empfiehlt grundsätzlich, das Auto vor dem Kauf gründlich Probe zu fahren und dabei insbesondere die Alltagstauglichkeit zu überprüfen. Dazu gehört zum Beispiel das Ein- und Aussteigen sowie das Be- und Entladen des Kofferraums. Hier eine Liste der Komponenten eines Autos, das sich besonders für Senioren eignet:

  1. Der Anschnallgurt sollte leicht erreichbar sein – große Verrenkungen, um den Gurt hinter sich zu erreichen, sind in einem gewissen Alter nicht mehr ganz so einfach durchzuführen.
  2. Ein gekühltes Handschuhfach ist sehr empfehlenswert. Denn für das ein oder andere Medikament ist eine kühle Aufbewahrung wichtig – auch unterwegs.
  3. Viele Senioren begrüßen eine Automatikschaltung. So fällt die ausschließliche Konzentration auf den Straßenverkehr leichter.
  4. Ein leicht verständliches Infotainment-System. Es sollte nicht nötig sein, das digitale Autosystem studiert haben zu müssen, um das Radio einzuschalten.
  5. Der Ein- und Ausstieg sowie die Sitzhaltung sollten besonders seniorenfreundlich sein. Heißt: Ein hoher Einstieg und ein Autositz, der eine gerade Sitzhaltung fördert.
  6. Die Sicht aus dem Auto sollte möglichst frei sein. Eine gute Rundumsicht ermöglicht es dem Fahrer, auch bei einem steifen Hals die Umgebung möglichst ungebrochen wahrzunehmen.
  7. Verschiedene technische Gadgets, die die Fahrerfahrung erweitern, sind schließlich ebenfalls empfehlenswert. Zum Beispiel Parksensoren, eine Rückfahrkamera und ein Blind-Spot-Detektor. Sie helfen, Unfälle zu vermeiden und bereiten ein sichereres Fahrgefühl.

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Das ideale Seniorenauto gibt es nicht

Bei den ganzen Tipps und Empfehlungen darf nicht vergessen werden: Das ideale Auto ist immer noch das, in dem Sie sich am wohlsten fühlen. Glücklicherweise aber gibt es viele Autos von den unterschiedlichsten Marken, die mindestens über einen Großteil der oben genannten Eigenschaften verfügen – die Auswahl ist groß und der Geschmack darf letztlich auch hier das Zünglein auf der Waage sein. (fh) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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