Standaufnahme eines BMW i3 (schwarz) der Generation I01.
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BMW stellt die Produktion des i3 im Juni ein.

Elektro-Pionier

BMW zieht beim i3 den Stecker: Produktions-Aus nach zehn Jahren

2013 startete BMW mit der i3-Produktion in Leipzig. Nach zehn Jahren ist nun jedoch Schluss.

München – Wir schreiben das Jahr 2011: Mit dem i8 präsentiert BMW einen Plug-in-Hybrid-Sportwagen. Zwei Jahre später rollen im September 2013 in Leipzig die ersten Exemplare des vollelektrischen BMW i3 vom Band. Doch die Nachfrage nach dem kompakten Elektroauto hält sich in den Anfangsjahren in Grenzen. In den Medien wird der Elektro-Pionier schon als Ladenhüter tituliert.

Inzwischen weiß man: BMW war mit dem i3 seiner Zeit schlicht weit voraus und teilt damit ein ähnliches Schicksal, wie es Audi mit dem A2 ereilte. Die Produktion stellte BMW jedoch nicht ein, dafür musste man lange auf weitere Elektroautos vom einstigen Vorreiter warten. Inzwischen setzten auch die Münchner wieder voll auf die Elektrifizierung, allerdings auch mit Hybrid-Modellen und konventionellen Autos wie der 4er-Reihe und deren Stromer-Version i4.
24auto.de verrät, warum BMW nach zehn Jahren den i3 einstellt.

Dennoch zog BMW 2020 beim i8 den Stecker und stellte dessen Produktion nach 20.500 Exemplaren ein. Derweil entwickelte sich der i3 vom Ladenhüter zum Kassenschlager. Inzwischen hat BMW fast eine Viertelmillion Exemplare des Stromers verkauft. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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