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Firmenwagen versteuern: Trick hilft Geld sparen

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Von: Simon Mones

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Wer einen Firmenwagen hat, muss diesen versteuern. Wer jedoch einige Extras selbst bezahlt, kann den geldwerten Vorteil um einige Euro senken. 

Für viele Deutsche ist das Auto nur ein Gebrauchsgegenstand, mit dem man etwa zur Arbeit kommt. So mancher Autofahrer hat dabei das Glück, dass er von seinem Arbeitgeber einen Firmenwagen gestellt bekommt. Das schont den Geldbeutel, muss man diesen doch in den meisten Fällen nur versteuern. Doch auch hierbei lässt sich noch einmal der ein oder andere Euro sparen.

Denn: Wer seinen Firmenwagen mit Extras ausstattet und diese aus eigener Tasche finanziert, kann Steuern sparen. So werde der geldwerte Vorteil gemindert, teilt der Verein Vereinigte Lohnsteuerhilfe mit. Der geldwerte Vorteil entsteht, weil Arbeitnehmer ihren Firmenwagen oft auch privat nutzen können.

Ein Autohaus bietet Firmenwagen an.
Wer beim Firmenwagen Steuern sparen will, sollte die Extras selbst bezahlen. (Symbolbild) © Arnulf Hettrich/Imago

Firmenwagen versteuern: Trick hilft Geld sparen

Entsprechend muss dieser – wie das Gehalt – versteuert werden. Abhängig von Antrieb, Kaufzeitpunkt und Emissionswerten beläuft sich der monatlich zu versteuernde Betrag auf 0,25 bis 1 Prozent des Bruttolistenpreises. Wer möchte, kann für die Berechnung der Einkommenssteuer über die Privatfahrten auch ein Fahrtenbuch führen.

Ein Rechenbeispiel: Ein Neuwagen kostet 30.000 Euro, plus 10.000 Euro Sonderausstattung, also 40.000 Euro. Nach der Ein-Prozent-Regelung ergäbe sich ein geldwerter Vorteil von 400 Euro mal 12, also 4.800 Euro. Der geldwerte Vorteil schlägt jedoch erst zu Buche, wenn die 10.000 Euro aufgebraucht sind. Das heißt: In den ersten beiden Jahren sind die jeweils anfallenden 4.800 Euro steuerfrei, im dritten Jahr immerhin noch 400 Euro, womit sich der geldwerte Vorteil dann auf 4.400 Euro beläuft. So lassen sich auch Mehrkosten für ein höherwertiges Fahrzeugmodell verrechnen.

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Firmenwagen versteuern: Extras senken geldwerten Vorteil

Legt man einen angenommenen individuellen Steuersatz von 20 Prozent zugrunde, beträgt die Steuerersparnis in absoluten Zahlen im Rechenbeispiel der Vereinigten Lohnsteuerhilfe nur jeweils 960 Euro im ersten und zweiten und 80 Euro im dritten Jahr. Nicht grade viel im Vergleich zu den investierten 10.000 Euro. Wenn man den Firmenwagen jedoch ohnehin mit ein paar Extras versehen wollte, kommt der „Rabatt“ gelegen. (Mit Material der dpa)

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