Auch wenn die rechte Spur mal komplett frei ist, kleben manche Autofahrer auf der Mittelspur (Symbolbild).
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Auch wenn die rechte Spur mal komplett frei ist, kleben manche Autofahrer auf der Mittelspur (Symbolbild).

Autobahn-Knigge

Polizei stoppt Mittelspurschleicher - das blüht erwischten Autofahrern

Jeder kennt sie, kaum einer hat Verständnis dafür: Mittelspurschleicher. Die Polizei hat nun ein Video eines solchen Fahrers veröffentlicht – ihm droht eine Strafe.

Es ist eine nicht gar so seltene Spezies des Autofahrers – der Mittelspurschleicher auf der Autobahn. Was viele ärgert, ist aber auf deutschen Autobahnen nicht verboten. Denn außerhalb geschlossener Ortschaften darf bei drei oder mehr Spuren vom Rechtsfahrgebot abgewichen werden. Einfach gesagt: Die Mittelspur darf durchgängig befahren werden, wenn man ab und zu ein Auto überholt.

Mittelspurschleicher sind in England Verkehrssünder

Anders ist die Lage in Großbritannien. Dort gilt der Mittelspurschleicher seit 2013 als Verkehrssünder der weniger gefährlichen Art. Das reicht aber dazu aus, dass die Polizei solche Autofahrer stoppen und bestrafen darf.

So geschehen nun im englischen Cannock, Staffordshire. Dort fuhr ein Wagen rund 4,8 Kilometer auf der Mittelspur, obwohl links und rechts alles frei war. Das zeigt ein Polizeivideo, das das britische Nachrichten-Portal DailyMail veröffentlicht hat. Dort ist auch zu sehen, wie ein Mercedes-Fahrer den Mittelspurschleicher mit Lichthupe überholt.

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114 Euro Strafe oder ein Auffrischungskurs

Wie die Polizei erklärt, habe der Mittelspurschleicher seinen Führerschein erst seit etwa einem Jahr, hatte aber speziellen Unterricht im Fahren auf der Autobahn – offenbar ohne großen Erfolg. Die Beamten meldeten den Fahrer wegen Fahrens ohne richtige Aufmerksamkeit.

Ihm drohen Punkte und eine Strafe von etwa 114 Euro (100 britische Pfund). Dies kann er vermeiden, wenn er einen Auffrischungskurs absolviert.

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anb

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
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