Ein Mercedes 300 SL wurde in den USA nach gut 50 Jahren aus der Garage befreit. Anders als auf dem Foto hat dieser die Farbe Hellblau.
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Ein Mercedes 300 SL wurde in den USA nach gut 50 Jahren aus der Garage befreit. Anders als auf dem Foto hat dieser die Farbe Hellblau.

Experten begeistert

Seltener Oldtimer nach halben Jahrhundert in Garage entdeckt - er ist ein Vermögen wert

Derzeit sorgt ein Garagenfund unter Oldtimer-Fans wieder für Aufregung. Rund 50 Jahre lang war ein seltener Mercedes darin verschwunden - bis jetzt.

Ein Garagenfund an der Ostküste Amerikas sorgt mal wieder dafür, dass sich viele Autofans verwundert am Kopf kratzen: In wie vielen Garagen und Scheunen fristen wertvolle Oldtimer immer noch ein trauriges Dasein? Jahr für Jahr tauchen legendäre Fahrzeuge scheinbar aus dem Nichts auf, die von ihren Besitzern über Jahrzehnte daheim gelagert wurden - für die Interessenten jedoch ein nettes Sümmchen ausgeben würden. Kein Wunder, dass ein Mercedes-Benz 300 SL nun für Furore sorgt. Der Roadster aus dem Jahr 1961 war zu seiner Zeit eines der schnellsten Serienfahrzeuge der Welt und gilt als äußerst selten.

Mercedes 300 SL Roadster nach rund 50 Jahren in Garage entdeckt

Dabei hätte es das Fahrzeug beinahe nicht gegeben: Der amerikanische Mercedes-Importeur Max Hoffmann stellte die Idee den Mercedes-Verantwortlichen in Stuttgart vor und versicherte, ein solches Auto an reiche Kunden in den USA verkaufen zu können. Als er einen Erstauftrag von 1.000 Fahrzeugen erteilte, wurde der Mercedes schließlich produziert. Im Jahr 1954 wurde zunächst das 300 SL "Gullwing" Coupe vorgestellt und bis 1957 gefertigt. Im selben Jahr folgte der Roadster und blieb bis 1963 im Angebot. Der Mercedes, der nun an der Ostküste in einer Garage entdeckt wurde, ist 1961 als eines von 256 Exemplaren gebaut worden und laut Besitzer eines von 101 Autos, die während der gesamten Roadster-Produktion in der Farbe Hellblau hergestellt wurden.

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Der Zustand des Roadsters lässt allerdings etwas zu wünschen übrig: Offenbar wurde er lange Zeit in feuchter Umgebung gelagert, weshalb das Fahrzeug viel Rost angesetzt hat. Angaben des Besitzers lassen vermuten, dass der Mercedes wohl schon seit Ende der 60er Jahre nicht mehr bewegt wurde. Nachdem der betroffene Mercedes im Juni 1961 zum ersten Mal verkauft wurde, gab der Besitzer es kurze Zeit später wieder an den Händler zurück. Dieser verkaufte den Roadster 1963 an seinen zweiten Besitzer. Nun wird das Fahrzeug vom Beverly Hills Car Club für satte 799.995 US-Dollar angeboten - umgerechnet rund 715.000 Euro. Obwohl auf den zukünftigen Besitzer hohe Restaurationskosten zukommen, gehen Experten davon aus, dass sich das Fahrzeug anschließend wieder mit Gewinn verkaufen lassen kann.

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
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Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
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Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
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Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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